woelfchen83 - Eine Wölfin bloggt

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Frau mit Grill sucht: Mann mit Kohle

Sneak preview

Nachdem wir noch ein relativ großes Reststück des Lieblingsstoffes meines Mannes hatten, war die Frage, was man damit noch anstellen könnte. Dass es etwas für ihn sein musste, erklärte sich von selbst. Gestern kam er dann mit seiner Star Wars Grillschürze um die Ecke. Die haben wir sodann mal probehalber an das Reststück gehalten und siehe da: Passt.


Also habe ich den halben Tag damit verbracht eine Grillschürze zu nähen. Frei Schnauze. Schnittmuster verstehe ich so wie so nicht *lach*

Der Bändel besteht aus zwei Sorten Schrägband, das ich aufeinander genäht habe. Auch den Tunnel für den Bändel, habe ich aus Schrägband genäht.

 

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Die Hang Arounds des Campings

Check it out!

So, nun Lüfte ich das Geheimnis um das aktuellste Nähprojekt.

In einer Facebook Gruppe rund um's Nähen für den Wohnwagen, zeigte jemand eine Tasche, die man an den Campingstuhl hängen kann, sodass man allerhand Kleinkram verstauen kann und das Ganze auch noch gut aussieht.

Meinem Mann gefiel die Idee, nur sollte es unbedingt wieder der Stoff sein, den wir beim holländischen Stoffmarkt in Freiburg gefunden hatten.

Der war zwar nicht einfach zu bekommen aber letzten Endes konnte ich doch noch ein Stück auftreiben, dass dann aber etwas brauchte, bis es aus England bei uns eintrudelte.

Damit die Tasche etwas stabiler ist, habe ich noch Volumenvlies (H630) eingebügelt und die Kanten habe ich mit Schrägband eingefasst.

Um die Tasche leicht befestigen zu können, sie aber sicher hält, wurde jede Lasche mit jeweils zwei Color Snaps von Prym versehen.

Nun muss sie nur noch den Praxistest bestehen.

 

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Alles neu macht der Mai

Lack ohne Leder Alles neu macht der Mai

Die Außenlackierung war das, was bei unserem Wohnwagen sofort unser Interesse weckte, denn die ging schon in genau die Richtung die wir anstrebten.

Nach 45 Jahren hatte diese sich jedoch, zumindest auf dem Dach, schon in Kreide verwandelt. Nach der ganzen Arbeit, die wir in den Innenraum gesteckt hatten, sollte somit auch das Äußere eine kleine Verjüngungskur bekommen. Wellnessoasen für Wohnwagen gibt es leider noch nicht und die meisten Lackierer haben schon bei unseren Fahrradrahmen vehement den Kopf geschüttelt. Noch dazu wollten wir jetzt, da wir quasi sonst alles selbst gemacht haben, niemand fremdes mehr an unseren Hellvis lassen.

Kurzerhand hat mein Mann den Guten somit einfach selbst abgeschliffen. Den Lack, Kunstharzlack für Baumaschinen aus der Bucht, haben wir gestern Abend auch bekommen und so bekommt der Nova in nächster Zeit ein neues Lackkleid verpasst. Hoffentlich passt es ihm!

 

 

 

 

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Equipment- / Packliste (Wohnwagen)

Das neue Vorzelt samt Vordach

Vieles bleibt bei uns zwar im Wohnwagen, jedoch ist es immer gut, zumindest in Gedanken, vor der Abfahrt noch einmal schnell die Packliste durch zu gehen. Klar ist, bei jedem stehen andere Dinge darauf. Manches Mal ist die Liste sehr kurz und wieder andere nehmen quasi ihr komplettes Zuhause mit auf Reisen. Das ist genau so individuell, wie jeder Camper an sich. Was wir so alles mit uns herum karren, das könnt ihr an Hand dieser Liste sehen. Außerdem möchte ich das eine oder andere Teil in einem gesonderten Post noch etwas weiter vorstellen, da es bei den unzähligen Campinghändlern eine schier unendlichen Auswahl an Zubehör gibt, welches mal mehr, mal weniger sein Geld wert ist.

 

Zubehör

  • Vorzelt & Gestänge (Goldcamp Palermo 240)
  • Sonnensegel & Gestänge (Hypercamp Solar 10+)
  • Anbau & Kabine (Erker Trend PVC 10+)
  • Unterlegplane / Folie (Eco Zeltunterlage und Obelink PVC Bodenplane)
  • Fenstermarkise & Gestänge (selbst genäht)
  • 2x Sturmband (Hypercamp / Goldcamp)
  • Teppiche (Bo-Leisure Chill Mat Azurblau, (1x 350x270, 1x270x200 und 1x 200x180)
  • Hammer
  • Felsbodenheringe
  • Tisch (Westfield Performance Aircolite 120 Campingtisch, 120x80x58/76cm)
  • Stühle + Beinauflage (2x Westfield Be Smart Pioneer Campingstuhl, grau, 2x Westfield Be Smart Inventor 2 Beinauflage, grau)
  • Kühlbox (Dometic CoolFreeze CF-110)
  • Kabeltrommel (Brennenstuhl Garant S Bretec FI IP44 Kabeltrommel)
  • Adapter
  • Campingschränke
  • Aufsteckspiegel (Milenco Grand Aero, konvex)

 

Papiere

  • EC- / Kreditkarte
  • Bargeld
  • Personalausweis / Reisepass
  • Krankenkassenkarte

 

Kochen & Essen

  • Töpfe & Pfannen (IKEA)
  • Besteck (IKEA)
  • Geschirr (Outwell Classic Picnic schwarz / weiß)
  • Gläser (Gimex Stone Line jeweils 2x opale und 2x sand)
  • Induktionskochplatte
  • Sieb (Outwell, zusammenklappbar)
  • Schüssel (Outwell, zusammenklappbar)
  • Schüssel mit Deckel (Gimex Black and White)
  • Spülschüsseln
  • Spülschwamm und -bürste
  • Spülmittel

 

Textilien 

  • Handtücher
  • Bettwäsche
  • Geschirrtücher & Spültücher

 

Kleidung

  • Badelatschen
  • Badesachen
  • Unterwäsche
  • Socken
  • Schuhe
  • Hosen
  • T-Shirts
  • Pullover
  • Jacke
  • Sonnen-/Brille
  • Basecap

 

Elektronik

  • Handy & Ladegerät
  • Tablet
  • E-Book-Reader (Kindle Paperwhite)
  • Akku-Handstaubsauger (Dyson V6 Animalpro+)
  • Akku-Schlagbohrer (Makita Akku-Schlagbohrschrauber 2 x 18V 3Ah)
  • ActionCam (GoPro Hero4 black)
  • QuadroCopter (DJI Phantom4)

 

Hygieneartikel

  • Zahnbürste & Zahncreme
  • Haarbürste
  • Shampoo & Spülung
  • Duschgel
  • Rasierer
  • Nagelschere / Feile
  • Pinzette

 

Medikamente

  • Mückensalbe
  • Schmerztabletten
  • Pflaster
  • Wund- & Heilsalbe

 

Sonstiges 

  • Luftpumpe (Bravo BP-12)
  • SUP-Board (Aqua Marina iSUP RACE inkl. Paddel (KALEAS 71305)) & Anhänger (Eigenbau)
  • Fahrrad (Eigenbau: Triple C - Custom Camping Cruiser)

 

Hund

  • Impfpass
  • Halsband & Leine
  • Ungezieferhalsband
  • Erdanker & Hofleine
  • Futternäpfe
  • Futterzusätze
  • Spielzeug
  • Kotbeutel
  • Campingliege

 

Was schleppt ihr so alles mit euch herum? Habe ich etwas vergessen, was für euch unbedingt mit ins Gepäck gehört? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar, eine Mail oder lasst es mich sonst wie wissen cool

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Unser erstes Jahr mit Hellvis

Ganz in weiß...

Viel ist passiert, seit wir im Februar unseren ersten Wohnwagen kauften.

Mittlerweile sind wir aber, zumindest was den Innenraum anbelangt, auf die Zielgerade eingebogen.

Derzeit fehlen noch die restlichen Gardinen und die Polsterbezüge, für die wir nun endlich Mal die Reißverschlüsse bestellt haben. Das eine oder andere Kissen möchte ich noch nähen und auch das Material für die Fenstermarkisen ist mittlerweile hier bzw. auf dem Weg zu uns. 

In letzter Zeit hat mein Mann noch Elektrokabel verlegt, Verkofferungen für die Steckdosen mit integrierten USB-Ladebuchsen gebaut und mit Kunstleder bezogen. Auch einen Elektroschrank und einen Schrank für Radio und Bedienteil der Klimaanlage hat er gebaut, sodass der Platz des Kleiderschrankes optimal genutzt wurde und der Wohnwagen dennoch an Offenheit gewonnen hat. Auch der Fernseher hat seinen Platz gefunden. Nun kann man nicht nur vom Bett aus schauen, sondern auch von der Couch aus.

Für die Türumrandung müssen wir uns noch etwas hübsches einfallen lassen aber auch da wird sich noch eine Lösung finden. Kommt Zeit, kommt Rat.

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Schaffe, schaffe, Häusle baue

Vorfreude

Für manch einen ist es nur ein Wohnwagen, für uns ist es unser mobiles Ferienhaus und genau deswegen, stecken wir auch eine Menge Zeit und Arbeit dort hinein, denn es soll uns noch etliche Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte begleiten.

Nachdem wir kürzlich das neue "Herzstück" eingesetzt habe, die Klimaanlage Dometic Freshwell 3000 mit integrierter Heizfunktion, hat mein Mann die Bettkonstruktion von Grund auf erneuert. So entstand aus Latten, einer Menge Schrauben, Winkeln und zwei Holzbrettern eine neue Plattform. Der alte Lattenrost flog raus! Dafür werden wir zwei Froli Travel Grundpakete installieren.

Doch davor wurden auch die Wände noch einmal richtig aufgehübscht. Hierfür haben wir jede Menge gestepptes und kaschiertes Kunstleder an die Wände gebracht bzw. diese damit bespannt. Die Hängeschränke mussten etwas eingekürzt werden und der alte Kleiderschrank flog zu Gunsten etwas Neuem raus. Statt dessen gibt es unten nun einen kleinen Elektroschrank, eine Schiene für den Fernseher und unter's Dach, über den Elektroschrank, kommt auch noch ein kleines "Schmankerl".

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DIY Fahrradanhänger

Tadaaaa

Der Triple C, unser Custom Camping Cruiser, ist bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig doch eines hat gefehlt; ein Anhänger um das Stand Up Paddling Board zu transportieren, denn das Bike soll ja nicht nur hübsch anzusehen sein, sondern auch noch nützlich sein. Das Board jedes Mal den Camping-Platz runter und wieder hoch zu schleppen ist nicht nur nervig, es sieht auch irgendwie nicht stylisch aus *lach* Beim Surfen im Internet stieß ich dann auf diverse Anhänger, teils speziell für Surfboards etc. doch die passten samt und sonder alle optisch und vor allem preislich nicht zu dem was ich mir vorgestellt hatte. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich beim Surfen nicht auch auf eine Bauanleitungen gestoßen wäre. Schnell hätte ich heraus gefunden was ich alles benötigen werde. Allerdings stellte ich beim nächsten Besuch im Baumarkt enttäuscht fest, dass es dort, bis auf ein paar Kleinigkeiten, nichts davon gab. Also musste ich mal wieder das gute alte Internet bemühen.

Geworden sind es dann:

  • 4x 1 m PVC-Rohr in 20 mm
  • 4x T-Muffe
  • 6x Endkappe
  • 2 Schubkarrenluftrad
  • 1x Gewindestange M12
  • 4x Mutter M12
  • 4x Unterlegscheibe
  • Rohrisolierung oder Pool Nudel
  • Rohrschneider
  • PVC Kleber
  • Schlauchbootfarbe
  • Schleifpapier
  • ggf. Lack

Als erstes habe ich ausgemessen wie tief das Rohr in den Endkappen und den T-Verbindern verschwindet und mir dann überlegt, wie breit der Anhänger werden soll. Dann waren die Streben nach oben und die Röhre für die Auflage dran. Zum Schluss wurde die Gewindestange noch passend abgeflext und die Rohrisolierung mit einem scharfen Messer passend abgeschnitten.

Dann muss man eigentlich alles nur noch ineinander stecken bzw. verkleben und mit den Schrauben sichern. Fertig ist die Laube.

Wer es noch etwas individueller möchte, der raut die PVC-Rohre mit dem Schleifpapier an und lackiert sie mit Lack aus der Spraydose.

Den Reifen kann man mittels Schlauchbootfarbe noch eine weiße Wand verpassen und natürlich lassen sich auch die Felgen der Schubkarrenräder farblich anpassen.

Je nach Zweck kann auch eine Zugstange sinnvoll sein. Auch diese könnt ihr ganz einfach aus PVC Rohr und einem T-Verbinder bauen und an der Achse befestigen.

 

 

Die ursprüngliche Version war doch etwas unterdimensioniert für das über vier Meter lange Board, sodass wir den Hänger noch einmal mit 50 mm Rohr gebaut haben. Eine Sache von ca. einer Stunde.

Nun fehlt nur noch eine richtige Weißwand und die Lackierung der Felgen, dann ist auch der Hänger fertig.

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Herzerwärmend oder erfrischend neu?

Herzerwärmend oder erfrischend neu?

Die kalte Jahreszeit ist da und was machen wir? Wir bauen eine Klimaanlage in unseren Wohnwagen! Erstmal musste der alte Bodenbelag aus PVC raus, denn der sollte ohnehin ausgetauscht werden. Dann galt es noch das alte Loch der Gas-Heizung zu stopfen und das möglichst so, dass keine Stolperkanten im Fußboden entstehen. Und dicht sollte das Ganze auch noch sein! Also hat mein Mann ein Blech ausgeflext, dass er von unten angeschraubt und abgedichtet hat. Darauf kam dann ein dünnes Holzbrett, Dämmung und wieder ein dünnes Holzbrett.

Für die Klimaanlage mussten wir insgesamt vier Löcher in den Wohnwagenboden sägen aber zuerst galt es eventuell im Weg liegende Querträger zu lokalisieren und die Klimaanlage entsprechend zu positionieren. Nach zig mal messen, wurde dann gebohrt und gesägt. Dann wurde alles gleich wieder mit Sikaflex 221i abgedichtet und die Zu- und Abluftöffnungen mit den mitgelieferten Gittern versehen.

Als nächstes waren die Halterungen für die Zurrgurte dran, die ebenfalls im Boden verschraubt werden mussten.

Dann nur noch die zwei kurzen Plastikrohre einstecken, die Klimaanlage an Ort und stelle fest zurren und das war es an groben Arbeiten eigentlich auch schon.

Zwei Batterien in die Fernbedienung gesteckt und schon konnte er los gehen, der erste Test. Bei 6° C Außentemperatur natürlich im Heizmodus, weswegen die Wahl auf dieses Modell fiel. (Die kleineren Geräte können lediglich kühlen.) Bei unserem kleinen Wohnwagen wird es innerhalb kürzester Zeit muckelig warm im Inneren und draußen ist, im Gegensatz zu den Geräten für Dachausschnitte, kaum etwas zu hören.

Jetzt müssen wir noch das eine oder andere Möbelstück fertig bauen, dann können auch die Luftschläuche an ihren finalen Platz.

 

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Des Novas neue Kleider

Des Novas neue Kleider

Auch unser Neuer möchte stylisch aussehen, wenn er auch eher nicht auf so neumodischen Kram wie Luftzelte steht aber ein neues Vorzelt samt Anbau und Sonnensegel durfte es dann schon sein. Geordert haben wir nun Folgendes:

  • Vorzelt Goldcamp Palermo 240
  • PVC+ Anbau
  • Vorzeltsonnensegel Hypercamp Solar 10+ und
  • zwei Bo-Leisure Chill Teppich Picnic in 200 x 180 und 350 x 270, jeweils in Azurblau

Erst hatte ich überlegt ein Vorzeltvordach zu nehmen. Mein Mann meinte jedoch, dass ein Sonnensegel dicke reichen würde und man sich darin nicht so eingesperrt vor käme, zumal durch den seitlichen Anbau die Küche und ggf. auch die Kühlbox nicht mehr direkt im Vorzelt stehen würden, sodass man bei schlechtem Wetter durchaus auch mal im Vorzelt sitzen könne. Noch dazu ist das Sonnensegel doch etwas günstiger.

Nun warten wir gespannt auf die Ankunft des bestellten Zubehörs und hoffen, dass wir dieses nächstes Wochenende gleich mal ausprobieren können.

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Triple C - Custom Camping Cruiser

Ein kleiner Vorgeschmack

Weil mein Mann und ich ja nicht nur Fahrradverrückte, sondern auch noch totale Camping-Fanatiker sind, war klar, dass noch ein extra Bike hierfür her muss. Und weil mein Mann nicht mein Mann wäre, wenn er es nicht auf die Spitze treiben würde, musste das Bike natürlich zu unserem Wohnwagen passen. Achtung, aufgepasst, hier kommt er, unser Custom Camping Cruiser.

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CampingCruiser20
CampingCruiser19

 

Frame: Felt Red Baron (breiter Tank)
Laufräder: 24" Hohlkammer vorne: 80 mm, hinten: 80 mm
Reifen: Iron (24" x 3")
Schaltung: Nexus 8 Gang (Rücktritt)
Speichen: Felt, schwarz, gewurzelt
Lenker: Wird wahrscheinlich ein kleiner Apehanger werden.
Kurbel: BSA
Vorbau: ABD
Sattel: Brooks
Bremse: vorne: Trommelbremse
Gabel: Doppelbrücke

 

Ein paar mehr Bilder vom Um-/Aufbau, findet ihr in den Projekten auf dem Blog meines Mannes: www.Braun-Concepts.de

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Eine neue Liebe oder: Der Nova zieht ein

Eine neue Liebe oder: Der Nova zieht ein

So lange ich denken kann, fuhren wir, meine Eltern, anfangs auch noch mein Bruder und ich, jedes Jahr in den Sommerferien mit dem Wohnwagen am Haken gen Süden. An den Gardasee um genau zu sein. Meiner Mutter wäre es zwar lieber gewesen, wir wären zumindest das eine oder andere Mal woanders hin gefahren, doch bis auf einen kurzen Ausflug an den Lago Maggiore, zog es uns mit schöner Regelmäßigkeit an den südlichsten See Deutschlands laughing Ja, am Gardasee sind sehr viele Deutsche aber auch Holländer und sogar Engländer sieht man dort des Öfteren.

Irgendwann wurde es meinem Vater dann aber doch zu viel mit dem Wohnwagen und eine Ära ging zu Ende. Zumindest vermeintlich, denn letzten Endes sind zumindest mein Mann und ich doch wieder beim Camping hängen geblieben. Hotel ist einfach nicht unser Ding, zumindest nicht für den Erholungsurlaub. Bei Städtereisen oder Kurztripps kann man da noch drüber reden aber mehr als ein paar Tage, möchte ich nicht weg sein von zu Hause. Danach zieht es uns dann doch zurück zu Heim und Herd. Nein Quatsch aber im eigenen Bett zu schlafen, das hat doch etwas für sich.

Bislang dachte ich, mit so einem kleinen Auto macht ein Wohnwagen keinen Sinn. Natürlich steht im Brief, dass er einen bis zu 1000 kg schweren gebremsten Hänger ziehen darf aber wer schon Mal Hänger gefahren ist, der weiß, wie spaßig es ist, damit längere bergige Strecken zu bewältigen. Da ist jedes Kilo weniger Gold wert. Also habe ich diesen Gedanken und die öfter kommenden Fragen meines Vaters, ob ein Wohnwagen denn nichts für uns wäre, immer beiseite geschoben.

Doch vor einigen Wochen hatte ich eine Eingebung, schließlich gab es doch früher auch keine so hochmotorisierten Karossen mit mindestens 150 PS unter der Haube. Selbst ein Trabant hatte nicht selten eine Wohndose im Schlepptau. Na dann muss es doch für meinen kleinen Johnny (Honda Jazz) auch etwas passendes geben.

Nach langem Suchen und dem Gefühl bereits das ganze Internet durchgelesen zu haben, stieß ich dann auf ein Schwalbennest von Knaus. Allerdings nicht die Neuauflage davon, sondern die alte Version, die etwas leichter ist. Womit wir wieder beim Gewicht wären...

Tja, ein Nest hatten wir uns schon angesehen. Leider haben sich die knapp 500 km (eine Strecke) nicht gelohnt, denn kaputte Fenster, Wasserschaden, verrottete Tür und und und gingen bei dem Preis dann bei weitem nicht d'accord.

Aber ist ja nicht der einzige Wohnwagen auf dieser Welt.

Aber warum eigentlich ein Wohnwagen, ihr habt doch schon ein Luftschloss? Wo ist der Unterschied und auf was muss man bei Wohnwagen achten?

Nun, ein Zelt ist zwar ganz praktisch, weil man es, wenn man es nicht benötigt, einfach weg packen kann, es weder Steuer noch Versicherung oder gar Unterstellkosten verursacht, dennoch hat so ein Zelt auch Nachteile. Zum Beispiel:
- Mal eben schnell irgendwo anhalten und sich lang machen ist nicht möglich
- Aufbauen in Regen, nicht schön
- Abbauen im Regen sollte man tunlichst vermeiden, wenn man, wie wir, nicht die Möglichkeit hat es zeitnah wieder auszupacken und aufgebaut trocknen zu lassen
- das Reinigen vor dem Einpacken ist langwierig und auch ganz schön schweißtreibend
- trotz der sehr bequemen Karpfenliegen, ist es eben nicht mit dem heimischen Bett zu vergleichen

 

Tja und so kam es, dass wir wochenlang sämtliche Kleinanzeigen-Seiten im Internet durchforsteten und zig Verkäufer angeschrieben haben. Und dann, ganz plötzlich, haben wir IHN kurz vor dem Valentinstag im Netz entdeckt entdeckt. Den Hymer Eriba Nova 340, Baujahr ca. 1972/73. Nach einem langen Telefonat, bei dem wir den Vorbesitzern eine Menge Löcher in den Bauch gefragt haben, war es beschlossene Sache. Wir würden am nächsten Wochenende die gut 600 km Fahrt auf uns nehmen und, im besten Fall, mit dem Schätzchen am Haken den Heimweg antreten.

Die Hinfahrt verlief mehr als problemlos und wir waren trotz Pausen früher da als geplant.

Erstmal wurden wir mit Kaffee verwöhnt, bevor wir dann das Schmuckstück näher in Augenschein nehmen konnten und schnell war klar, OHNE ihn fahren wir heute nicht mehr heim.

Bei einem weiteren Kaffee wurde dann kurz der Papierkram erledigt und danach noch das restliche Zubehör eingeladen. Doch als wir ihn angehängt hatten und den Lichttest durchführten, waren wir gar nicht mehr frohen Mutes, denn die Begrenzungsleuchten wollten einfach nicht funktionieren. Auch das Wechseln des Adaptersteckers half nicht und ich sah uns schon ohne Wohnwagen wieder nach Hause fahren. Doch glücklicherweise war der Vorbesitzer nicht nur sehr bewandert, was so etwas angeht, sondern er hatte auch passendes Werkzeug und Ideen um das Problem zumindest für die Fahrt zu beheben.

Ich ging also mit Butch eine Runde um den Block und als ich wieder kam, hatten die Männer schon alles abfahrbereit gemacht.

So machten wir uns dann also, genau 12 Stunden nach der Abfahrt zu Hause, wieder auf den Nachhauseweg. Wir fuhren noch bis kurz vor Mannheim und legten uns dann erstmal eine Runde auf's Ohr. Gegen 6 Uhr am nächsten Morgen, nahmen wir die letzte Etappe in Angriff und rollten gegen 9 zu Hause auf den Hof.

 

Fazit der Fahrt:
Der Wohnwagen läuft sehr ruhig hinterher, allerdings merkt man das Gewicht natürlich immens am Verbrauch (12-12,5 l / 100 km) und auch an der Schalterei während der Fahrt. Größer bzw. schwerer dürfte er zwar laut Papieren sein aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei 1000 kg am Haken mit dem Jazz überhaupt noch vom Fleck kommt.

 

Natürlich gibt es trotz der umfangreichen Vorarbeiten des Vorbesitzers noch einiges zu tun aber darüber werde ich euch dann ein andermal berichten.

 

Umbau durch den Vorbesitzer


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außen - Ist-Zustand


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innen - Ist-Zustand


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Zubehör


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Umbau Stema 750 Hochplane

Umbau Stema 750 Hochplane

Ein Honda Jazz ist zwar ein kleines Raumwunder aber Camping-Equipment für vier Personen plus Hund bekommt man auch dort nicht unter, außer man benötigt nur ein Zelt und Badekleidung laughing

 

Nun hatten wir aber kein kleines Zelt und wollten auch keine drei Wochen auf dem Boden sitzen und 3x täglich Essen gehen. Noch dazu hatten wir es etwas eilig und konnten nicht wochenlang auf einen Hänger warten, mieten hätte uns mehr gekostet als ein Kauf... Ab zum Baumarkt und einen Pkw-Anhänger kaufen, mitnehmen und auch gleich anmelden.

 

Das erste Jahr fuhren wir ihn sodann im Originalzustand. Da es aber während der Fahrt auch schon mal etwas heftiger regnete und windete, wurde uns schnell klar, dass er so nicht bleiben konnte. Nasse Ladung und windanfällig? Das muss einfach nicht sein.

 

Nun grübelten wir über der Lösung. Von kompletten Selbstbauten aus GFK kamen wir schnell wieder ab, denn diese waren sehr zeit- und auch kostenintensiv und noch dazu nicht sonderlich stabil, was in Zukunft noch buchstäblich zum Tragen kommen wird.

 

Nach langem Hin und Her, wälzen von vielen Internetforen und Zubehörkatalogen, bestellten wir kurzerhand zwei Bordwand-Aufsätze. Gedacht ist eigentlich nur die Aufstockung um eine Bordwand aber mittels Aluschienen und einer Menge Schrauben, kann man auch problemlos zwei oder mehr Aufsätze montieren. Was das Ladevolumen angeht sind wir nun etwas unter dem was der Hänger mit Hochplane ursprünglich hatte, jedoch verschwindet er so im Windschatten des Jazz cool

 

Zwei Bordwandaufsätze mögen zwar gut sein, wenn es um die Windanfälligkeit geht, doch so gänzlich ohne Dach würde er wohl schnell einem Schwimmbecken Konkurrenz machen. Wir bestellten sodann ein passiges Blech im Internet, holen weitere Aluschienen, Schrauben und Fahrzeugkleber aus dem Baumarkt und setzen die alten Querstreben der Hochplane zur Versteifung ein.

FAST fertig.

 

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