woelfchen83 - Eine Wölfin bloggt

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Dauercamping

Dass mein Auto nicht ständig mit dem Wohnwagen am Haken durch die Lande ziehen können wird, war uns schnell klar. Doch wie genau wir das Problem lösen wollten, das mussten wir erst noch heraus finden.

Eigentlich hätten wir den Wohnwagen gerne nach Italien an den Gardasee gestellt, doch das wäre sehr teuer gewesen. Man muss bedenken, dass man, auch vom Dreiländereck D-CH-F noch gute 5-5 1/2 Stunden an den See fährt, sodass sich ein verlängertes Wochenende eigentlich nicht lohnt.

Zu den Unterstellkosten kommt hinzu, dass man entweder dennoch ein eigenes Auto mit Anhängerkupplung benötigt, um ihn auf den jeweiligen Platz zu ziehen oder man muss auch für den Transport zum und vom Platz noch einmal bezahlen.

Hinzu kommst, dass selbst die kleinsten Plätze am Gardasee mittlerweile recht preisintensiv geworden sind und nicht jeder Platz bietet für das viele Geld dann noch Animation, kostenlose Sportkurse, Kinderbetreuung usw. an.

Auch das Thema Hund darf man nicht vergessen, denn auch der möchte den Urlaub nicht nur an der 2 Meter-Leine verbringen, welche vielleicht dann noch am Liegestuhl befestigt ist, weil man keinen Zaun aufstellen darf und es ansonsten auch keine Möglichkeit gibt den Hund laufen zu lassen.

 

Kurz um, wir hatten einen Wohnwagen auf dem Hof stehen und haben uns gefragt, ob und wenn ja zu welchen Bedingungen wir diesen weiter und vor allem vermehrt nutzen könnten.

Eigentlich war Dauercamping nie wirklich ein Thema für mich aber gerade wenn man sonst sehr viel um die Ohren hat, nicht Monate oder gar ein Jahr im Voraus buchen möchte oder kann und das Ganze dann auch noch mit Hund und zu einem annehmbaren Preis, dann schaut man sich das Ganze doch noch einmal genauer an.

 

Wir schauten und sodann einige Campingplätze in der weiteren Umgebung an. Diese sollten weit genug weg sein, um nicht mal eben schnell nach Hause zu fahren, sprich, es sollte sich ein Urlaubsgefühl einstellen, wenn wir dort sind. Andererseits sollte es so weit gut erreichbar sein, dass sich auch der Aufenthalt am Wochenende dort lohnt.

In Deutschland war nichts Adäquates zu finden, deshalb weiteten wir die Suche auf das benachbarte Elsass aus.

Wir wollten keinen großen Luxus, jedoch sollte es möglich sein zu baden, ob See oder Pool war uns hierbei egal und es sollte fußläufig eine Gassi-Strecke geben, sodass man nicht erst mit dem Auto irgendwohin muss, um diesem Auslauf zu geben.

Wir schauten uns gerade einmal zwei Plätze an und wurden relativ schnell in Mulhouse beim Camping de l'Ill fündig.

 Manko, der Platz ist nur von März bis Oktober geöffnet, allerdings kann man den Wohnwagen auf der Parzelle stehen lassen, und es gibt keinen direkten Wasseranschluss auf den Stellplätzen.

Bislang haben wir lediglich den Wohnwagen auf unsere Parzelle gestellt. Allerdings soll dieser dann noch richtig aufgebockt werden, das Vorzelt bekommt einen festen Boden und es soll eine Terrasse entstehen.

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Frau mit Grill sucht: Mann mit Kohle

Sneak preview

Nachdem wir noch ein relativ großes Reststück des Lieblingsstoffes meines Mannes hatten, war die Frage, was man damit noch anstellen könnte. Dass es etwas für ihn sein musste, erklärte sich von selbst. Gestern kam er dann mit seiner Star Wars Grillschürze um die Ecke. Die haben wir sodann mal probehalber an das Reststück gehalten und siehe da: Passt.


Also habe ich den halben Tag damit verbracht eine Grillschürze zu nähen. Frei Schnauze. Schnittmuster verstehe ich so wie so nicht *lach*

Der Bändel besteht aus zwei Sorten Schrägband, das ich aufeinander genäht habe. Auch den Tunnel für den Bändel, habe ich aus Schrägband genäht.

 

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Die Hang Arounds des Campings

Check it out!

So, nun Lüfte ich das Geheimnis um das aktuellste Nähprojekt.

In einer Facebook Gruppe rund um's Nähen für den Wohnwagen, zeigte jemand eine Tasche, die man an den Campingstuhl hängen kann, sodass man allerhand Kleinkram verstauen kann und das Ganze auch noch gut aussieht.

Meinem Mann gefiel die Idee, nur sollte es unbedingt wieder der Stoff sein, den wir beim holländischen Stoffmarkt in Freiburg gefunden hatten.

Der war zwar nicht einfach zu bekommen aber letzten Endes konnte ich doch noch ein Stück auftreiben, dass dann aber etwas brauchte, bis es aus England bei uns eintrudelte.

Damit die Tasche etwas stabiler ist, habe ich noch Volumenvlies (H630) eingebügelt und die Kanten habe ich mit Schrägband eingefasst.

Um die Tasche leicht befestigen zu können, sie aber sicher hält, wurde jede Lasche mit jeweils zwei Color Snaps von Prym versehen.

Nun muss sie nur noch den Praxistest bestehen.

 

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Alles für die K... äh den Dackel

+++ silence +++

Butch liebt seine Campingliege. Auf dem Boden wird er wegen dem ganzen Krabelzeug wahnsinnig aber sobald er sich auf der Liege lang gelegt hat, fängt er an zu schnarchen und außer wenn es zum Schwimmen geht oder es etwas zu fressen gibt, bekommt ihn da auch keiner runter.

Der alte Bezug war jedoch nur aus dünnem, einfachem Stoff und das "Futter" war schon auseinander gerissen, sodass da etwas Neues drauf musste. Natürlich muss auch der neue Bezug zum restlichen Camping-Equipment passen und so hat er nun, im gleichen Stil wie die Polsterbezüge, einen Bezug für seine Liege bekommen. (auf der Unterseite beschichteter Outdoorstoff)

Als Schnittmuster habe ich einfach den alten Bezug hergenommen und großzügig eine "Nahtzugabe" dran gelassen, allerdings habe ich die beiden Hälften nicht auf links aneinander genäht, sondern gleich richtig herum, da ja eh noch ein Schrägband drum kam.

Die Gummibänder sind mit Metallhaken in Metallstäbe eingehängt, die in den Laschen des Bezuges versteckt sind. Sollte ich so etwas noch einmal machen, werde ich die Schlitze für die Metallhaken vorab anzeichnen und mit einem Knopflochstich oder wie auch immer man das nennt, verstärken. Bei diesem Stoff franzt zwar nichts aus, jedoch sieht es doch noch einmal etwas sauberer aus.

 

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Equipment- / Packliste (Wohnwagen)

Das neue Vorzelt samt Vordach

Vieles bleibt bei uns zwar im Wohnwagen, jedoch ist es immer gut, zumindest in Gedanken, vor der Abfahrt noch einmal schnell die Packliste durch zu gehen. Klar ist, bei jedem stehen andere Dinge darauf. Manches Mal ist die Liste sehr kurz und wieder andere nehmen quasi ihr komplettes Zuhause mit auf Reisen. Das ist genau so individuell, wie jeder Camper an sich. Was wir so alles mit uns herum karren, das könnt ihr an Hand dieser Liste sehen. Außerdem möchte ich das eine oder andere Teil in einem gesonderten Post noch etwas weiter vorstellen, da es bei den unzähligen Campinghändlern eine schier unendlichen Auswahl an Zubehör gibt, welches mal mehr, mal weniger sein Geld wert ist.

 

Zubehör

  • Vorzelt & Gestänge (Goldcamp Palermo 240)
  • Sonnensegel & Gestänge (Hypercamp Solar 10+)
  • Anbau & Kabine (Erker Trend PVC 10+)
  • Unterlegplane / Folie (Eco Zeltunterlage und Obelink PVC Bodenplane)
  • Fenstermarkise & Gestänge (selbst genäht)
  • 2x Sturmband (Hypercamp / Goldcamp)
  • Teppiche (Bo-Leisure Chill Mat Azurblau, (1x 350x270, 1x270x200 und 1x 200x180)
  • Hammer
  • Felsbodenheringe
  • Tisch (Westfield Performance Aircolite 120 Campingtisch, 120x80x58/76cm)
  • Stühle + Beinauflage (2x Westfield Be Smart Pioneer Campingstuhl, grau, 2x Westfield Be Smart Inventor 2 Beinauflage, grau)
  • Kühlbox (Dometic CoolFreeze CF-110)
  • Kabeltrommel (Brennenstuhl Garant S Bretec FI IP44 Kabeltrommel)
  • Adapter
  • Campingschränke
  • Aufsteckspiegel (Milenco Grand Aero, konvex)

 

Papiere

  • EC- / Kreditkarte
  • Bargeld
  • Personalausweis / Reisepass
  • Krankenkassenkarte

 

Kochen & Essen

  • Töpfe & Pfannen (IKEA)
  • Besteck (IKEA)
  • Geschirr (Outwell Classic Picnic schwarz / weiß)
  • Gläser (Gimex Stone Line jeweils 2x opale und 2x sand)
  • Induktionskochplatte
  • Sieb (Outwell, zusammenklappbar)
  • Schüssel (Outwell, zusammenklappbar)
  • Schüssel mit Deckel (Gimex Black and White)
  • Spülschüsseln
  • Spülschwamm und -bürste
  • Spülmittel

 

Textilien 

  • Handtücher
  • Bettwäsche
  • Geschirrtücher & Spültücher

 

Kleidung

  • Badelatschen
  • Badesachen
  • Unterwäsche
  • Socken
  • Schuhe
  • Hosen
  • T-Shirts
  • Pullover
  • Jacke
  • Sonnen-/Brille
  • Basecap

 

Elektronik

  • Handy & Ladegerät
  • Tablet
  • E-Book-Reader (Kindle Paperwhite)
  • Akku-Handstaubsauger (Dyson V6 Animalpro+)
  • Akku-Schlagbohrer (Makita Akku-Schlagbohrschrauber 2 x 18V 3Ah)
  • ActionCam (GoPro Hero4 black)
  • QuadroCopter (DJI Phantom4)

 

Hygieneartikel

  • Zahnbürste & Zahncreme
  • Haarbürste
  • Shampoo & Spülung
  • Duschgel
  • Rasierer
  • Nagelschere / Feile
  • Pinzette

 

Medikamente

  • Mückensalbe
  • Schmerztabletten
  • Pflaster
  • Wund- & Heilsalbe

 

Sonstiges 

  • Luftpumpe (Bravo BP-12)
  • SUP-Board (Aqua Marina iSUP RACE inkl. Paddel (KALEAS 71305)) & Anhänger (Eigenbau)
  • Fahrrad (Eigenbau: Triple C - Custom Camping Cruiser)

 

Hund

  • Impfpass
  • Halsband & Leine
  • Ungezieferhalsband
  • Erdanker & Hofleine
  • Futternäpfe
  • Futterzusätze
  • Spielzeug
  • Kotbeutel
  • Campingliege

 

Was schleppt ihr so alles mit euch herum? Habe ich etwas vergessen, was für euch unbedingt mit ins Gepäck gehört? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar, eine Mail oder lasst es mich sonst wie wissen cool

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Unser erstes Jahr mit Hellvis

Ganz in weiß...

Viel ist passiert, seit wir im Februar unseren ersten Wohnwagen kauften.

Mittlerweile sind wir aber, zumindest was den Innenraum anbelangt, auf die Zielgerade eingebogen.

Derzeit fehlen noch die restlichen Gardinen und die Polsterbezüge, für die wir nun endlich Mal die Reißverschlüsse bestellt haben. Das eine oder andere Kissen möchte ich noch nähen und auch das Material für die Fenstermarkisen ist mittlerweile hier bzw. auf dem Weg zu uns. 

In letzter Zeit hat mein Mann noch Elektrokabel verlegt, Verkofferungen für die Steckdosen mit integrierten USB-Ladebuchsen gebaut und mit Kunstleder bezogen. Auch einen Elektroschrank und einen Schrank für Radio und Bedienteil der Klimaanlage hat er gebaut, sodass der Platz des Kleiderschrankes optimal genutzt wurde und der Wohnwagen dennoch an Offenheit gewonnen hat. Auch der Fernseher hat seinen Platz gefunden. Nun kann man nicht nur vom Bett aus schauen, sondern auch von der Couch aus.

Für die Türumrandung müssen wir uns noch etwas hübsches einfallen lassen aber auch da wird sich noch eine Lösung finden. Kommt Zeit, kommt Rat.

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Camp Au Clair Ruisseau

Camp Au Clair Ruisseau

Landschaftliche Lage

Dieser schnuckelige kleine Campingplatz liegt etwas außerhalb von Gerstheim ganz in der Nähe des Rheins und nur einen Steinwurf von Schwanau entfernt.

Außer 97 recht großen Stellplätzen, kann man auch Unterkünfte wie Mobilheime, Chalets und Camping Pods mieten, in die man sogar einen Hund mitnehmen darf. Es gibt zwei Waschhäuser, einen Naturbadesee, man kann Angeln, es gibt eine kleine Ranch mit Pferden, die man auch reiten kann, es werden Planwagenfahrten angeboten etc. pp. Für so einen kleinen Platz ist also einiges geboten.

 

Stellplatz Größe

Die Stellplatzgrößen variieren, somit sollte für jeden die richtige Größe für sich finden. Was ich bei den Zeltstellplätzen etwas schade finde, ist dass durch die Parallelogrammform einiges an Platz verloren geht, wobei das bei den großzügig bemessenen Plätzen nicht wirklich negativ ins Gewicht schlägt.

 

Schatten

An jedem Stellplatz gibt es Bäume, sodass immer für ausreichend Schatten gesorgt ist.

 

Sauberkeit

Der Platz ist sehr sauber jedoch schon ziemlich in die Jahre gekommen, was auch für die Sanitäranlagen gilt.

 

Sanitärausstattung

Sauber, jedoch eben nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Warm duschen ist inklusive. Ihr müsst also nicht jedes Mal befürchten, dass euch die Duschmarken ausgehen.

 

Ruhe

Der Platz liegt etwas außerhalb von Gerstheim. Die nächste viel befahrene Straße ist so weit weg, dass man davon absolut nichts hört. Außen herum ist zwar ein Industriegebiet aber auch hiervon bekommt man nichts mit.

 

Freizeitprogramme

Auf dem Platz gibt es auch die Möglichkeit für die Dauer des Aufenthaltes sein eigenes Pferd unterzustellen. Außerdem werden Reitstunden und Planwagenfahrten angeboten.
Es gibt ein Gehege mit Schweinen und Ziegen, welche sich auch gerne streicheln lassen.
Es gibt einen Kinderspielplatz und einen Naturbadesee mit Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich.
Des weiteren lädt die Umgebung zu Ausflügen mit dem Rad ein.

 

Kinderfreundlichkeit

An sich ist der Platz super für Kinder geeignet. Jedoch durften die Kinder während unserem Aufenthalt z.B. nicht mit Straßenkreide auf der Straße malen, was uns doch etwas irritiert hat, schließlich wird diese doch ohnehin durch den nächsten Regen einfach weg gewaschen und ein bisschen Farbe auf der Straße tut doch keinem weh und sieht auch nicht unordentlich oder ungepflegt aus.

 

Hundefreundlichkeit

Hunde sind eigentlich kein Problem dort, zumal die Umgebung zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt, jedoch darf man nicht auf allen Stellplätzen einen Geflügelzaun aufstellen. Hier sollte man somit vorab nachfragen, auf welchem Stellplatz das erlaubt ist oder man muss den Hund auch auf dem Stellplatz anleinen.

 

Preisgestaltung

Es gibt diverse unterschiedliche Pakete, mal mit und mal ohne Strom, was die ganze Sache etwas unübersichtlich macht, zumal wir keine Preisliste finden konnten.

Bezahlen muss man schon bei der Ankunft. Dies könnt ihr bar oder mit EC-Karte.

 

Freundlichkeit des Personals

Der Platzwart hatte bei unserer Ankunft eigentlich schon Mittagspause, war jedoch so freundlich uns dennoch anzumelden.

Außer französisch, wird auch eutsch gesprochen.

 

Sonstiges

Man sollte beim Buchen darauf achten, dass es nicht an jedem Stellplatz einen Wasseranschluss gibt und auch ein längeres Stromkabel sollte man einpacken, da die Steckdosen relativ zentral gelegen sind und es bis zum Wohnwagen/Zelt, doch ggf. einige Meter sind, die es zu überbrücken gilt.

 

 

An der Rezeption lässt sich auch ein WLAN-Passwort käuflich erwerben, wobei die Preise doch recht hoch sind. Die meisten Campinggäste werden dies jedoch ohnehin nicht mehr benötigen, da es ja nun seit ein paar Monaten keine Roaminggebühren mehr gibt und man somit den heimischen Datentarif zumeist auch uneingeschränkt im europäischen Ausland nutzen kann. Sich hierüber vorab beim Provider zu informieren, kann also einiges an Kosten sparen.

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Gardasee 2017 (Johnny und Hellvis und der Tanz auf dem Vulkan bzw. mit der Kupplung)

Butchs Reisebett

Nach einem langen Tag auf der Arbeit, die ich keuchend und hustend hinter mich brachte, hieß es schnell ab nach Hause, die letzten Sachen packen, eine Mütze voll Schlaf nehmen und dann nichts wie ab auf die Autobahn gen Süden. In den Wohnwagen konnten wir eigentlich nur die Kühlbox packen, denn die Waage hatte uns am Vortag, wie bereits befürchtet, offenbart, dass das zulässige Gesamtgewicht bereits im leeren Zustand nahezu überschritten war. Jedoch war die Stützlast quasi nicht vorhanden, sodass wir uns entschlossen das zGG etwas zu überschreiten umfasst Gespann zu stabilisieren. Und siehe da, die Kühlbox hatte genau das richtige Gewocht, sodass wir fast genau auf die am Wohnwagen zulässigen 75 kg kamen.

 

Beim letzten Check vor der Abfahrt war dann plötzlich der Wohnwagenschlüssel verschwunden und versteckte sich hartnäckig, sodass wir noch schnell den Ersatzschlüssel holen mussten. Auch das war schnell erledigt und so machten wir uns gegen halb eins mit Johnny und Hellvis am Haken auf den Weg gen Gardasee.

 

Schon auf den ersten Metern wunderten wir uns über das doch recht hohe Verkehrsaufkommen, welches wir gehofft hatten um diese frühe Morgenstunde zu umgehen, schließlich waren wir all die Jahre davor gefühlt gänzlich alleine auf den Straßen unterwegs. Dennoch wären wir zuversichtlich, dass sich das noch zerlaufen würde bis wir am Gotthard Tunnel ankämen. Doch das Navi ließ uns schon früh nichts Gutes erahnen.

 

Positiv überrascht hatte uns jedoch der Spritverbrauch, denn beim Abholen unserer neu erworbenen Wohndose, mussten wir über die Kassler Berge, sodass letzten Endes ein durchschnittlicher Spritverbrauch von 12,5 l / 100 km auf dem Tacho stand. Das hätte bedeutet, dass wir spätestens alle 150 km einen Tankstopp einlegen, weshalb wir auch vorsorglich einen Reservekanister eingepackt hatten. Bislang hatten wir jedoch nur kurz vor der Schweizer Grenze getankt und laut Tankanzeige, würden wir es locker bis zur Gotthardraststätte schaffen.

 

Ja, der Gotthard, der kam dann auch sehr bald in Sicht. Bereits gegen halb 3 standen wir dann auch schon in einer der zahlreichen Gallerien vor dem Gotthard im Stau. Ich ließ möglichst viel Platz zum Vordermann, um das Anfahren und damit Kuppeln am Berg zu vermeiden, doch schon nach wenigen Metern kamen wir nicht mehr vom Fleck. Hellvis hatte Johnny zwar nicht die Hölle, dafür aber die Kupplung heiß gemacht. Mit Müh und Not schafften wir es auf den Pannenstreifen, öffneten die Motorhaube und schalteten alles bis auf die Warnblinkanlage ab. Unsicher, ob die Kupplung schon das Zeitliche gesegnet hatte oder ob sie nur zu heiß geworden war, riefen wir den Pannendienst an. Dieser kam uns dann auch schon knapp eine Stunde nachdem wir die Zwangspause eingelegt hatten zu Hilfe.

 

Wir versuchten kurz, ob Johnny wieder genug Puste hatte und tatsächlich kam der Zug wieder ins Rollen. Der Pannendienstmitarbeiter lotste uns aus dem Stau zu einem Werkshof. Dort kuppelten wir ab, sodass mein Mann und der Pannendienstmitarbeiter auf einer kurzen Testfahrt Johnnys "Gesundheitszustand" überprüfen konnten. Butch und ich blieben mit Hellvis zurück, was Butch weniger lustig fand. Glücklicherweise lief auch die kurze Testfahrt gut, sodass einer Weiterfahrt nichts im Wege stand. Allerdings sollten wir Staus tunlichst vermeiden. Der Pannendienstmitarbeiter ließ uns sodann eine kleine V.I.P. Behandlung zu kommen und umfuhr mit uns nicht nur den Stau, sondern öffnete für uns die Schranke direkt vor dem Tunnel, sodass wir ohne auch nur eine weitere Minute Stau diesen durchqueren konnten.

 

Nach dem Tunnel legten wir sodann einen kurzen Tankstopp ein und fuhren, aus Angst sonst doch noch in weitere Staus zu geraten, gleich wieder weiter. Gegen 10 erreichten wir auch schon den Campingplatz, meldeten uns an der Information an und bezogen unseren Stellplatz.

 

Bei dem hatten wir dieses Jahr wirklich Glück. Groß, mit schattenspendendem Baum und relativ gerade. Und auch die Nachbar stellten sich mal wieder als Glücksfall heraus.

 

Der Wohnwagen war schnell positioniert und auch das Vorzelt war schnell aufgebaut. Allerdings besitzt es nur ein Standardgestänge, sodass wir dieses wohl, wenn wir wieder zu Hause sind, mit Zusatzstangen ausrüsten werden. Früher konnte man Ersatzstangen oder Zusatzgestänge ganz einfach im gut sortierten Campingladen in Lazise erwerben aber mittlerweile gibt es dort eher Kleinzeug wie Heringe, wobei man sagen muss, dass die Preise dort eher moderat bis günstig sind.

 

Am Sonntag erledigten wir dann im nahe gelegenen Einkaufszentrum noch schnell den Wocheneinkauf, bevor wir eeeeendlich ausspannen und uns von der strapaziösen Fahrt und der noch in den Knochen steckenden Sommergrippe auskurieren konnten.

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Eine neue Liebe oder: Der Nova zieht ein

Eine neue Liebe oder: Der Nova zieht ein

So lange ich denken kann, fuhren wir, meine Eltern, anfangs auch noch mein Bruder und ich, jedes Jahr in den Sommerferien mit dem Wohnwagen am Haken gen Süden. An den Gardasee um genau zu sein. Meiner Mutter wäre es zwar lieber gewesen, wir wären zumindest das eine oder andere Mal woanders hin gefahren, doch bis auf einen kurzen Ausflug an den Lago Maggiore, zog es uns mit schöner Regelmäßigkeit an den südlichsten See Deutschlands laughing Ja, am Gardasee sind sehr viele Deutsche aber auch Holländer und sogar Engländer sieht man dort des Öfteren.

Irgendwann wurde es meinem Vater dann aber doch zu viel mit dem Wohnwagen und eine Ära ging zu Ende. Zumindest vermeintlich, denn letzten Endes sind zumindest mein Mann und ich doch wieder beim Camping hängen geblieben. Hotel ist einfach nicht unser Ding, zumindest nicht für den Erholungsurlaub. Bei Städtereisen oder Kurztripps kann man da noch drüber reden aber mehr als ein paar Tage, möchte ich nicht weg sein von zu Hause. Danach zieht es uns dann doch zurück zu Heim und Herd. Nein Quatsch aber im eigenen Bett zu schlafen, das hat doch etwas für sich.

Bislang dachte ich, mit so einem kleinen Auto macht ein Wohnwagen keinen Sinn. Natürlich steht im Brief, dass er einen bis zu 1000 kg schweren gebremsten Hänger ziehen darf aber wer schon Mal Hänger gefahren ist, der weiß, wie spaßig es ist, damit längere bergige Strecken zu bewältigen. Da ist jedes Kilo weniger Gold wert. Also habe ich diesen Gedanken und die öfter kommenden Fragen meines Vaters, ob ein Wohnwagen denn nichts für uns wäre, immer beiseite geschoben.

Doch vor einigen Wochen hatte ich eine Eingebung, schließlich gab es doch früher auch keine so hochmotorisierten Karossen mit mindestens 150 PS unter der Haube. Selbst ein Trabant hatte nicht selten eine Wohndose im Schlepptau. Na dann muss es doch für meinen kleinen Johnny (Honda Jazz) auch etwas passendes geben.

Nach langem Suchen und dem Gefühl bereits das ganze Internet durchgelesen zu haben, stieß ich dann auf ein Schwalbennest von Knaus. Allerdings nicht die Neuauflage davon, sondern die alte Version, die etwas leichter ist. Womit wir wieder beim Gewicht wären...

Tja, ein Nest hatten wir uns schon angesehen. Leider haben sich die knapp 500 km (eine Strecke) nicht gelohnt, denn kaputte Fenster, Wasserschaden, verrottete Tür und und und gingen bei dem Preis dann bei weitem nicht d'accord.

Aber ist ja nicht der einzige Wohnwagen auf dieser Welt.

Aber warum eigentlich ein Wohnwagen, ihr habt doch schon ein Luftschloss? Wo ist der Unterschied und auf was muss man bei Wohnwagen achten?

Nun, ein Zelt ist zwar ganz praktisch, weil man es, wenn man es nicht benötigt, einfach weg packen kann, es weder Steuer noch Versicherung oder gar Unterstellkosten verursacht, dennoch hat so ein Zelt auch Nachteile. Zum Beispiel:
- Mal eben schnell irgendwo anhalten und sich lang machen ist nicht möglich
- Aufbauen in Regen, nicht schön
- Abbauen im Regen sollte man tunlichst vermeiden, wenn man, wie wir, nicht die Möglichkeit hat es zeitnah wieder auszupacken und aufgebaut trocknen zu lassen
- das Reinigen vor dem Einpacken ist langwierig und auch ganz schön schweißtreibend
- trotz der sehr bequemen Karpfenliegen, ist es eben nicht mit dem heimischen Bett zu vergleichen

 

Tja und so kam es, dass wir wochenlang sämtliche Kleinanzeigen-Seiten im Internet durchforsteten und zig Verkäufer angeschrieben haben. Und dann, ganz plötzlich, haben wir IHN kurz vor dem Valentinstag im Netz entdeckt entdeckt. Den Hymer Eriba Nova 340, Baujahr ca. 1972/73. Nach einem langen Telefonat, bei dem wir den Vorbesitzern eine Menge Löcher in den Bauch gefragt haben, war es beschlossene Sache. Wir würden am nächsten Wochenende die gut 600 km Fahrt auf uns nehmen und, im besten Fall, mit dem Schätzchen am Haken den Heimweg antreten.

Die Hinfahrt verlief mehr als problemlos und wir waren trotz Pausen früher da als geplant.

Erstmal wurden wir mit Kaffee verwöhnt, bevor wir dann das Schmuckstück näher in Augenschein nehmen konnten und schnell war klar, OHNE ihn fahren wir heute nicht mehr heim.

Bei einem weiteren Kaffee wurde dann kurz der Papierkram erledigt und danach noch das restliche Zubehör eingeladen. Doch als wir ihn angehängt hatten und den Lichttest durchführten, waren wir gar nicht mehr frohen Mutes, denn die Begrenzungsleuchten wollten einfach nicht funktionieren. Auch das Wechseln des Adaptersteckers half nicht und ich sah uns schon ohne Wohnwagen wieder nach Hause fahren. Doch glücklicherweise war der Vorbesitzer nicht nur sehr bewandert, was so etwas angeht, sondern er hatte auch passendes Werkzeug und Ideen um das Problem zumindest für die Fahrt zu beheben.

Ich ging also mit Butch eine Runde um den Block und als ich wieder kam, hatten die Männer schon alles abfahrbereit gemacht.

So machten wir uns dann also, genau 12 Stunden nach der Abfahrt zu Hause, wieder auf den Nachhauseweg. Wir fuhren noch bis kurz vor Mannheim und legten uns dann erstmal eine Runde auf's Ohr. Gegen 6 Uhr am nächsten Morgen, nahmen wir die letzte Etappe in Angriff und rollten gegen 9 zu Hause auf den Hof.

 

Fazit der Fahrt:
Der Wohnwagen läuft sehr ruhig hinterher, allerdings merkt man das Gewicht natürlich immens am Verbrauch (12-12,5 l / 100 km) und auch an der Schalterei während der Fahrt. Größer bzw. schwerer dürfte er zwar laut Papieren sein aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei 1000 kg am Haken mit dem Jazz überhaupt noch vom Fleck kommt.

 

Natürlich gibt es trotz der umfangreichen Vorarbeiten des Vorbesitzers noch einiges zu tun aber darüber werde ich euch dann ein andermal berichten.

 

Umbau durch den Vorbesitzer


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außen - Ist-Zustand


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innen - Ist-Zustand


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Zubehör


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Umbau Stema 750 Hochplane

Umbau Stema 750 Hochplane

Ein Honda Jazz ist zwar ein kleines Raumwunder aber Camping-Equipment für vier Personen plus Hund bekommt man auch dort nicht unter, außer man benötigt nur ein Zelt und Badekleidung laughing

 

Nun hatten wir aber kein kleines Zelt und wollten auch keine drei Wochen auf dem Boden sitzen und 3x täglich Essen gehen. Noch dazu hatten wir es etwas eilig und konnten nicht wochenlang auf einen Hänger warten, mieten hätte uns mehr gekostet als ein Kauf... Ab zum Baumarkt und einen Pkw-Anhänger kaufen, mitnehmen und auch gleich anmelden.

 

Das erste Jahr fuhren wir ihn sodann im Originalzustand. Da es aber während der Fahrt auch schon mal etwas heftiger regnete und windete, wurde uns schnell klar, dass er so nicht bleiben konnte. Nasse Ladung und windanfällig? Das muss einfach nicht sein.

 

Nun grübelten wir über der Lösung. Von kompletten Selbstbauten aus GFK kamen wir schnell wieder ab, denn diese waren sehr zeit- und auch kostenintensiv und noch dazu nicht sonderlich stabil, was in Zukunft noch buchstäblich zum Tragen kommen wird.

 

Nach langem Hin und Her, wälzen von vielen Internetforen und Zubehörkatalogen, bestellten wir kurzerhand zwei Bordwand-Aufsätze. Gedacht ist eigentlich nur die Aufstockung um eine Bordwand aber mittels Aluschienen und einer Menge Schrauben, kann man auch problemlos zwei oder mehr Aufsätze montieren. Was das Ladevolumen angeht sind wir nun etwas unter dem was der Hänger mit Hochplane ursprünglich hatte, jedoch verschwindet er so im Windschatten des Jazz cool

 

Zwei Bordwandaufsätze mögen zwar gut sein, wenn es um die Windanfälligkeit geht, doch so gänzlich ohne Dach würde er wohl schnell einem Schwimmbecken Konkurrenz machen. Wir bestellten sodann ein passiges Blech im Internet, holen weitere Aluschienen, Schrauben und Fahrzeugkleber aus dem Baumarkt und setzen die alten Querstreben der Hochplane zur Versteifung ein.

FAST fertig.

 

Vorher:

 

 

Nachher:

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Camping La Quercia, Lazise VR, Italien

Camping La Quercia, Lazise VR, Italien

Beschreibung:
Terrassierter 4* Platz direkt am Gardasee

 

Stellplätze:
Es gibt sowohl unreservierbare Stellplätze die sowohl für Wohnwagen, Wohnmobile als auch Zelte geeignet sind, als auch reservierbare Plätze in unterschiedlicher Größe, Lage und Austattung. Sämtliche Stellplätze dürfen auch mit Haustieren belegt werden.

 

Unterkünfte:
Auf dem Platz sind die verschiedensten Miet-Unterkünfte vorhanden. Diese sind jedoch meist nur durch vorige Reservierung mietbar. Haustiere sind in sämtlichen Miet-Unterkünften untersagt.

 

Sanitäranlagen:
Auf dem Campingplatz gibt es mehrere sogenannte Waschhäuser. Diese sind sehr groß und werden fast den ganzen Tag über gereinigt, sodass diese sehr sauber sind.

Außer kostenlosen Duschen, WCs mit Toilettenpapier (das gibt es wahrlich nicht überall) und unzähligen Waschbecken mit Seife, gibt es Haartrockner und mehrere Waschmaschinen und Trockner. Für Waschmaschine und Trockner benötigt man lediglich etwas Kleingeld.

 

Einkaufsmöglichkeiten:
Auf dem Platz gibt es einen Supermarkt, einen Tabakladen, in dem es auch Zeitschriften und weitere Internetcodes gibt, einen Campingladen und einen Obst- und Gemüsehändler.

Außerdem gibt es in der näheren Umgebung unzählige kleine Supermärkte. Wer etwas weitere Fahrten auf sich nimmt, erreicht auch eine größere Mall, die auch sonntags geöffnet hat.

 

Animation:
Die Animation bietet für jung und alt unzählige Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten, welche in den Gebühren enthalten sind.

Wer also schon immer ein Mal surfen oder Kanu fahren oder Bogen schießen lernen wollte, der kann sich montags morgens beim Animationsteam anmelden.

Für sportbegeisterte gibt es ein kleines klimatisiertes Bungalow mit allerlei Trainingsgeräten, außerdem werden Wassergymnastik, Aerobic und noch vieles mehr angeboten.

Auch die Kinder kommen nicht zu kurz. Für diese gibt es zwei Clubs, die in der Hochsaison von 9-21 Uhr für die Kinder einiges zu bieten haben.

Für Musical-Liebhaber gibt es jedes Jahr verschiedene Musicals, welche nicht nur von den Animateuren, sondern auch durch professionelle Musical-Darsteller und Tänzer dargeboten werden.

 

Kulinarisches:

Auf dem Campingplatz gibt es zwei hauseigene Restaurants.

Eines im oberen Bereich (Bar al Teatro), direkt an der Bühne an der es jeden Abend der Hauptsaison ein anderes Schmankerl des Animationsteams gibt.

Ein weiteres im unteren Teil des Campingplatzes (La Terrazza),sodass man beim Essen einen schönen Blick auf den See erheischen kann.

 

 

Freizeitgestaltung:
Jeden Mittwoch Morgen findet an der Uferpromenade in Lazise ein Markt statt auf dem allerlei Ware feil geboten wird. Von Keramik über Lederwaren bis zu China Waren ist alles dabei.

Vom Campinglatz aus lassen sich Tagesausflüge ins nahe gelegene Verona aber auch nach Venedig unternehmen. Im Tabakladen kann man hierzu weitere Informationen bekommen und auch Bus-Touren buchen.

An nicht gar so warmen Tagen bietet sich auch eine Fahrt rund um den See an.

Für Kinder aber auch für Erwachsene gibt es in unmittelbarer Nähe auch einige Freizeitparks:
Parco Natura Viva (Safari-Park)
GardaLand (Freizeitpark)
Caneva (Wasserpark)

 

Sonstiges:
Wem der Kühlschrank im Wohnwagen bzw. Wohnmobil nicht ausreicht oder wer im Zelt nicht nur mit der Kühlbox auskommen möchte, der kann beim Kühlschrankservice Nolfrigo ein Gerät mieten. Zur Auswahl steht ein normal großes Gerät mit kleinem Tiefkühlfach oder ein größers Gerät mit richtigem Tiefkühlabteil. Die Geräte werden einem auf den Stellplatz gebracht und angeschlossen und am Tag der Abreise oder eben nach Vereinbarung wieder abgeholt. Die Vermieter-Familie spricht außer Italienisch auch Englisch und Deutsch. Die Geräte haben eine sagenhafte Leistung und kühlen selbst bei 35° Celsius Außentemperatur noch sehr sehr gut, sodass man diese maximal auf 1,5 stellen sollte, außer man mag gerne tiefgekühlte Wurst oder Käsescheiben mit denen man Heringe in Italienische Böden klopfen kann.

 

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Gardasee 2016 (2/2)

Gardasee 2016 (2/2)

Und weil es so schön war, noch ein Mal wink

 

Start: Nähe Freiburg im Breisgau

Ziel: Camping La Quercia, Lazise, Italien

Strecke: 520 km

Zeit: 20.09.-30.09.2016

Zelt: Outwell Tomcat Montana 6SATC 2016 + Front Awning inkl. 3-lagige Teppiche

Schlafen: 2 Karpfenliegen

 

Eigentlich hatten wir schon alles für den Winterschlaf eingemottet aber das neue Zelt verführte uns zum Jahresabschlusscamping. außerdem werden wir wohl vor nächstem Jahr August keine Zeit mehr haben es zu nutzen, sodass wir schnell unsere Klamotten zusammen, dem Hund etwas zu Fressen und zu spielen packten und dann... viel uns ein, dass wir schauen sollten, ob der Gotthard-Tunnel nachts offen hat. Hatte er nicht. Also fuhren wir nicht schon um 22 Uhr, sondern erst gegen 2 Uhr früh los.

 

Mit Anhänger, Kind und Hund und so wie so und überhaupt, fahren wir diese Strecke am liebsten nachts. Streckenweise ist man völlig alleine auf der Autobahn unterwegs und man kommt an, bevor es richtig heiß wird. Das ist gerade dann von Vorteil, wenn man sich erst noch einen Stellplatz suchen und dann auch noch alles aufbauen muss. Bei einem Wohnwagen kann man zur Not einfach die Stützen runter kurbeln aber in einem nicht aufgebauten Zelt schlafen, ist wohl eher keine Option.

 

So fuhren wir also gegen 2 Uhr los Richtung Gardasee, passierten als erste nach der nächtlichen Schließung den Gotthard Tunnel und kurz hinter Mailand hatte dann plötzlich das Navigationsgerät keine Lust mehr. Es kam sich wahrscheinlich nutzlos vor, denn wir fanden den Weg auch ohne daran zu kleben ohne Probleme. Das letzte Mal ist ja auch noch nicht lange her embarassed

 

Dank der nächtlichen Tunnelsperrung kamen wir natürlich genau in die Hauptverkehrszeit bzw. den Berufsverkehr. Nichts desto trotz, erreichten wir gegen halb 10 Uhr morgens unser zweites zu Hause.

 

Um uns etwas Wege und Zeit zu sparen, fragten wir als erstes an der Rezeption nach, ob es im gewünschten Bereich noch freie Plätze unserer Wunschkategorie gibt. Wir hatten wirklich Glück. Ein einziger Platz war für die gewünschte Zeit noch verfügbar, allerdings war dieser noch belegt, sodass wir schon Mal alle Anmeldeformalitäten erledigten und dann Auto und Hänger auf dem Seitenstreifen abstellten, um mit dem Hund eine Runde zu drehen. Und siehe da, der Platz war bereits geräumt.

 

Lang überlegen, wo nun was hinkommt brauchten wir nicht, zumal auch mitten auf dem Platz ein nicht gerade kleiner Baum stand und der Platz nun nicht der größte war. So hat sich mein Mann dann gleich ans Ausräumen des Hängers gemacht, während ich mich ans Beseitigen etwaiger großer Steine und das Ausbreiten der Planen machte, die wir unter das Zelt legen, um den eingenähten Zeltboden zu schonen und diesen nicht ganz so einzusauen.

 

Schnell wurde dann auch das Zelt darauf ausgebreitet, die Ecken fixiert und die Elektropumpe angeschlossen. Schwupps, steht. Nun noch abspannen, Teppiche rein und einräumen.

 

Dieses Mal wollten wir über das Zelt noch Sonnenschutzsegel spannen, doch durch den Baum funktionierte, egal wie wir sie auch drehten und wendeten, einfach nicht. Nun gut, wurde es eben schmutzig...

 

Da wir beim letzten Urlaub im Juli die gespannte Gewebeplane in der letzten Woche fast allabendlich, auf Grund von Unwettern, abbauen und die Stühle und den Tisch ins Zelt schaffen mussten, hatten wir uns dazu entschlossen einen Pavillon anzuschaffen. Diesen hatten wir, genau wie das Zelt, bereits 1x zur Probe aufgestellt und so stand auch dieser in Null Komma nichts und wurde ebenfalls abgespannt. Dieser Pavillon hat zudem an allen Seiten Moskitonetz und kann zusätzlich von innen mit Seitenwänden verschlossen werden, welche einfach eingespannt werden. Diese bieten zusätzlichen Schutz, weil sie Wind, Sonne und auch Wasser abhalten, sodass wir alles darunter bzw. darin stehen lassen können, ohne Sorge zu haben, dass es nass wird oder gar vom Winde verweht.

 

Das wurde uns auch gleich in der ersten Nacht bewiesen, denn als wir am nächsten Morgen aus dem Zelt kamen, war alles pitsche patsche nass und unsere Nachbarn fragten uns sogleich, ob wir das Unwetter mit Hagel, Blitz, Donner und Starkregen gut überstanden hätten. Bis auf ein paar wirklich laute Donnerschläge, hatten wir jedoch kaum etwas davon mitbekommen und das Donnerwetter buchstäblich verschlafen.

 

Am nächsten Tag fand dann eine regelrechte Massenflucht statt, jedoch füllte sich der Campingplatz und auch unsere Straße relativ zügig wieder. Recht ungewöhnlich für Ende September aber angesichts der politischen Lage so manchen Urlaubslandes wohl nachvollziehbar, dass die Leute sich Alternativen suchen.

 

So verbrachten wir also die 10 Tage bei strahlendem Sonnenschein und mehr als milden Temperaturen. Sogar ich als Frostbeule fror tagsüber nicht und konnte frohen Mutes sonnenbaden. Sobald die Sonne jedoch hinter den Bergen auf der anderen Seite des Sees verschwunden war, wurde es doch recht frisch, sodass sogar mein Mann sich freiwillig lange Hosen und einen Pullover überzog.

 

Für die Idee Fleecedecken, einen Heizlüfters und für Notfälle sogar eine Wärmflasche mitzunehmen wurde ich erst belächelt aber er stellte schnell fest, dass ein angewärmtes Zelt doch etwas für sich hat. Nach 15 Minuten war es wirklich angenehm warm, sodass man nach einer Nacht im Zelt keine Frostbeulen oder abgefrorene Nasen befürchten musste.

 

Viel zu schnell waren die 10 Tage dann auch schon wieder rum, sodass wir unsere sieben Sachen wieder einpacken und gen Hauptwohnsitz aufbrechen mussten. Dieses Mal fuhren wir jedoch schon um die Mittagszeit los und kamen, bis auf zwei Staus auf Grund von liegen gebliebenen Fahrzeugen, relativ gut durch.

 

Für nächstes Jahr hatten wir bereits im August reserviert. Bis dahin erfreuen wir uns an den Erinnerungen und Bildern.

 

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Gardasee 2016 - The Honeymoon Version (1/2)

Gardasee 2016 - The Honeymoon Version (1/2)

Auch dieses Jahr waren wir wieder am Gardasee. Dieses Mal jedoch alleine aber von Anfang an mit Hund, denn noch Mal wollten wir ihm keine Hundepension antun. Wir waren vom 15. Juli bis 5. August auf dem Campingplatz La Quercia bei Lazise. Ich komme seit mittlerweile 20 Jahren auf diesen Platz und auch mein Mann möchte eigentlich nirgendwo anders mehr hin. 

Das Zelt vom letzten Jahr hatten wir auf Grund von mehreren Lecks an den Shop zurück geschickt, welcher es an den Hersteller weitergeleitet hat. Nach etwa 4 Wochen kam es zurück, sodass wir davon ausgingen, dass es repariert wurde.

 Tja, beim ersten großen Regen, wer schon am Gardasee war, kennt die sintflutartigen Unwetter, regnete es dann wieder rein. Und das nicht nur ins Zelt, nein auch der Anbau, den wir uns letztes Jahr noch schnell zugelegt hatten, weil die Zeltmodelle jedes Jahr wechseln und man daher immer alles gleich kaufen muss, war an einer Stelle undicht... Man waren wir begeistert, dass unsere Hochzeitsreise buchstäblich ins Wasser fiel. yell

 

Equipment:

Zelt: Outwell Tomcat LP 2015 + Front Awning inkl. 3-lagige Teppiche

Schlafen: 2 Karpfenliegen

 

Transportiert haben wir das alles im Honda Jazz und dem Pkw-Anhänge. Dieser war ursprünglich mal ein stink normaler ungebremster Planenanhänger vom Baumarkt. Wir haben diesen mit zwei Bordwanderhöhungen ausgestattet, sodass die Ladung sicherer verstaut werden kann und der Anhänger weniger windanfällig ist.

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Gardasee 2015 - Luftschlösser und Hundeleben

Gardasee 2015 - Luftschlösser und Hundeleben

Ort: Camping La Quercia, Lazise, Italien

Zeit: 16.08.-05.09.2015

Zelt: Outwell Tomcat 6SATC 2016 + Teppich

Schlafen: 2 Karpfenliegen + 1 Luftbett

 

Trotz des bescheidenen Wetteres im Vorjahr, wollten wir auch dieses Jahr wieder an den Gardasee. Doch dann stellten wir fest, dass die inzwischen in die Jahre gekommenen Bungalows nach all der Zeit doch renoviert waren worden und ab sofort keine Haustiere mehr erlaubt sein würden. Außerdem stieg der Preis, sodass wir uns überlegten, welche Alternativen uns blieben.

 

Einen Wohnwagen mieten konnten wir in Ermangelung eines geeigneten Autos und dem nicht vorhandenen Führerschein schnell als Option von der Liste streichen. Ein Zeltanhänger wäre zwar leichter gewesen, jedoch blieb auch hier kaum Gewicht für Zuladung über. Somit blieb nur ein Zelt als letzte Möglichkeit doch wieder campen zu gehen, denn Flugreisen mit Urlaub im Hotel, sind so gar nicht unser Ding, schon gar nicht wegen Butch. Doch was sollten wir mit Butch in Italien machen? Der war noch nie zelten und wir befürchteten, dass es ihm bei der brennenden italienischen Sonne auch schnell zu heiß werden würde. So entschlossen wir uns schweren Herzens ein Hundehotel für ihn zu suchen.

 

Beim Zelt entschlossen wir uns für ein Luftschloss (Outwell Tomcat LP 2015). Unser Zelt hat nämlich kein Gestänge, sondern wird aufgeblasen. Klingt komisch, ist aber so. Außer dem Zelt, mussten noch diverse andere Dinge, wie Luftbetten, Karpfenliegen, eine Kühlbox etc. pp., her. Doch wie das alles transportieren? Im Jahr davor hatten wir den Hänger unserer Nachbarn ausleihen können, doch dieses Jahr brauchten sie ihn selbst. Also wurde kurzerhand ein eigener angeschafft, zumal wir damit in Zukunft auch die Tretharleys transportieren wollten.

 

Butch brachten wir sodann schon am Samstag ins Hundehotel. Ganz wohl war uns bei der Sache nicht, wie sich später heraus stellen sollte, nicht ganz zu Unrecht.

 

Samstag auf Sonntag Nacht ging es dann also los gen Gardasee und wir kamen wirklich gut durch, sodass wir noch einige Zeit auf dem Parkplatz an der Einfahrt warten mussten, bis geöffnet wurde und wir uns einen geeigneten Platz suchen konnten. Wir entschieden uns für die linke Platzseite und entschlossen uns, etwas unterhalb der Schwimmbäder nach einer geeigneten Parzelle zu suchen. Groß war die Auswahl nicht mehr, jedoch fanden wir dennoch einen Stellplatz der uns zu sagte und kurz darauf konnte der Aufbau auch schon los gehen.

 

Schnell wurde der Hänger entladen und die Folie für unter das Zelt ausgebreitet, wobei uns schon klar wurde, dass dies eine enge Kiste werden würde. Dennoch schafften wir es, dass das Sonnensegel und die Abspannleinen genau auf den Platz passten und auch das Auto und den Hänger konnten wir gerade so mit dem auf den Platz puzzeln. Das ausgiebige Tetris spielen in den 90ern macht sich eben doch dann und wann bezahlt tongue-out

 

So genossen wir also bei herrlichstem Wetter die ersten zwei Ferienwochen, bis uns am Ende dieser ein dringender Anruf aus der Heimat erreichte.

Butch hatte sich im Hundehotel nicht wirklich wohl gefühlt. Er hatte kaum gefressen und geschlafen und sich vor lauter Heimweh bzw. Sehnsucht nach seinem Rudel sämtliche Pfoten wund geleckt.

Meine Mutter hatte ihn dann zusammen mit einer alten Freundin abgeholt und war mit ihm schon beim Tierarzt gewesen, doch der Chihuahua im Bulldoggenkostüm musste ja auch irgendwo bleiben und für meine Eltern ist das Kraftpaket aus diversen Gründen einfach nicht handlebar.

 

Also stellte ich mein Auto auf den Außenparkplatz, ging ich schon am frühen Abend schlafen und machte mich kurzerhand früh morgens auf den Weg nach Hause.

 

Dort angekommen schlief ich ein paar Stunden, ging mit Butch noch ein Mal zur Tierärztin und holte mir das O.K. ihn mit an den Gardasee zu nehmen. Ausgerüstet mit einigen Medikamenten und einer weiteren Mütze voll Schlaf, fuhren wir nachts zurück zum Campingplatz.

 

Dort angekommen war ihm die Erleichterung, sein ganzes Rudel wieder um sich zu haben, buchstäblich ins Gesicht geschrieben und man hörte die Felsbrocken fast schon von ihm ab fallen.

 

Früh morgens und am späten Abend war sodann Gassi gehen am See angesagt. Den Tag über verbrachte er am liebsten im offen stehenden Kofferraum. So ganz glaubte er uns wohl noch nicht, dass er den Rest des Urlaubs tatsächlich mit uns verbringen werden dürfte.

 

Und so plätscherte auch die letzte Woche des Urlaubs dann schön gemütlich vor sich hin.

 

Apropo Plätschern undecided So begeistert wir vom Platzangebot des Outwell Tomcat LP (2015) waren. Einen großen Wehmutstropfen gab es doch, denn das Zelt war undicht, sodass wir bei den glücklicherweise nicht so häufig vorkommenden Unwettern an mehreren Stellen Töpfe, Tassen und sonstige Auffangvorrichtungen aufstellen mussten aber das wollten wir dann nach dem Urlaub klären.

 

Das Ende war dann leider auch ganz schnell da und so packten wir unsere sieben Sachen und fuhren gen Heimat. Leider leider lief das nicht ganz so gut wie bei der Hinfahrt und so brauchten wir für die 550 km sage und schreibe 14 h.yell

 

 

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Gardasee 2014 - Baywatch lässt grüßen

Gardasee 2014 - Baywatch lässt grüßen

Ort: Camping La Quercia, Lazise, Italien

Zeit: 27.07.-09.09.2014

Unterkunft: Bungalow

 

Nach einem ereignisreichen Samstag, machten wir uns am Sonntag in aller Frühe mit den Kindern meines Mannes und einem geliehenen Hänger auf den Weg zum Gardasee.

 

Einen Platz suchen mussten wir nicht, denn dieses Jahr hatten wir uns ein Bungalow direkt am Strand gemietet, sodass wir jeden Morgen mit dem Blick auf den See aufwachen würden und abends deren verschwinden hinter den Bergen auf der anderen Seite des Sees mit verfolgen könnten.

 

Die Bungalows hatten zu der Zeit schon ca. 30 Jahre auf dem Buckel, was man ihnen auch ansah, dennoch war es sauber und der Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder inklusive Hund ausreichend, wenn das Wetter gardaseetypisch, bis auf ein paar Unwetter, schön blieb.

 

Vom Strand aus erklomm man das Bungalow über eine Treppe, die man sich mit einem weiteren Bungalow teilte. Vor dem Bungalow gab es eine große überdachte Terrasse mit einem Tisch und vier Stühlen, welche bei der Ankunft im Bungalow bereit standen.

 

Das Bungalow selbst bestand aus einem Wohn- und Kochbereich, in welchem auch die Couch mit ausziehbarer zweiter Matratze auf Lattenrost steht. Daran angeschlossen war das kleine Bad mit Toilette und Dusche und das kleine Kinderzimmer mit Stockbett und Kleiderschrank. Die Küche war mit Gasherd, Spüle, Kühlschrank, sowie Koch- und Essgeschirr gut ausgestattet. Man musste also weder zum Duschen noch zum Spülen eines der Waschhäuser aufsuchen, was durchaus Sinn machte, denn dazu hätte man erst eine steile Treppe erklimmen müssen, was gerade für Kinder in den Abendstunden vielleicht nicht unbedingt machbar gewesen wäre, da es doch ein gutes Stück ist.

 

Wobei die Kinder sich ansonsten wirklich frei auf dem Campingplatz bewegen können, da an jedem Ein- und Ausgang durch Sicherheitsleute kontrolliert wird und die Animateure die Kinder, bei ihren diversen angebotenen Aktivitäten, wirklich super betreuen. Selbst die Kinder meines Mannes, die zum ersten Mal auf diesem Platz bzw. zum aller ersten Mal campen gefahren sind, fühlten sich nach 2 Tagen so wohl, dass man sie fast nicht mehr zu Gesicht bekam.

 

Das Wetter war jedoch, das erste Mal in den fast 30 Jahren, die ich an den Gardasee fahre, nicht wirklich ansprechend. Fast jeden Tag regnete es und die Temperaturen ließen uns so manches Mal froh darüber sein, dass wir auch lange Hosen und ein paar dickere Oberteile eingepackt hatten.

 

Dennoch genossen wir es in vollen Zügen und beschlossen im nächsten Jahr wieder zu kommen.

 

 

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