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Equipment- / Packliste (Wohnwagen)

Das neue Vorzelt samt Vordach

Vieles bleibt bei uns zwar im Wohnwagen, jedoch ist es immer gut, zumindest in Gedanken, vor der Abfahrt noch einmal schnell die Packliste durch zu gehen. Klar ist, bei jedem stehen andere Dinge darauf. Manches Mal ist die Liste sehr kurz und wieder andere nehmen quasi ihr komplettes Zuhause mit auf Reisen. Das ist genau so individuell, wie jeder Camper an sich. Was wir so alles mit uns herum karren, das könnt ihr an Hand dieser Liste sehen. Außerdem möchte ich das eine oder andere Teil in einem gesonderten Post noch etwas weiter vorstellen, da es bei den unzähligen Campinghändlern eine schier unendlichen Auswahl an Zubehör gibt, welches mal mehr, mal weniger sein Geld wert ist.

 

Zubehör

  • Vorzelt & Gestänge (Goldcamp Palermo 240)
  • Sonnensegel & Gestänge (Hypercamp Solar 10+)
  • Anbau & Kabine (Erker Trend PVC 10+)
  • Unterlegplane / Folie (Eco Zeltunterlage und Obelink PVC Bodenplane)
  • Fenstermarkise & Gestänge (selbst genäht)
  • 2x Sturmband (Hypercamp / Goldcamp)
  • Teppiche (Bo-Leisure Chill Mat Azurblau, (1x 350x270, 1x270x200 und 1x 200x180)
  • Hammer
  • Felsbodenheringe
  • Tisch (Westfield Performance Aircolite 120 Campingtisch, 120x80x58/76cm)
  • Stühle + Beinauflage (2x Westfield Be Smart Pioneer Campingstuhl, grau, 2x Westfield Be Smart Inventor 2 Beinauflage, grau)
  • Kühlbox (Dometic CoolFreeze CF-110)
  • Kabeltrommel (Brennenstuhl Garant S Bretec FI IP44 Kabeltrommel)
  • Adapter
  • Campingschränke
  • Aufsteckspiegel (Milenco Grand Aero, konvex)

 

Papiere

  • EC- / Kreditkarte
  • Bargeld
  • Personalausweis / Reisepass
  • Krankenkassenkarte

 

Kochen & Essen

  • Töpfe & Pfannen (IKEA)
  • Besteck (IKEA)
  • Geschirr (Outwell Classic Picnic schwarz / weiß)
  • Gläser (Gimex Stone Line jeweils 2x opale und 2x sand)
  • Induktionskochplatte
  • Sieb (Outwell, zusammenklappbar)
  • Schüssel (Outwell, zusammenklappbar)
  • Schüssel mit Deckel (Gimex Black and White)
  • Spülschüsseln
  • Spülschwamm und -bürste
  • Spülmittel

 

Textilien 

  • Handtücher
  • Bettwäsche
  • Geschirrtücher & Spültücher

 

Kleidung

  • Badelatschen
  • Badesachen
  • Unterwäsche
  • Socken
  • Schuhe
  • Hosen
  • T-Shirts
  • Pullover
  • Jacke
  • Sonnen-/Brille
  • Basecap

 

Elektronik

  • Handy & Ladegerät
  • Tablet
  • E-Book-Reader (Kindle Paperwhite)
  • Akku-Handstaubsauger (Dyson V6 Animalpro+)
  • Akku-Schlagbohrer (Makita Akku-Schlagbohrschrauber 2 x 18V 3Ah)
  • ActionCam (GoPro Hero4 black)
  • QuadroCopter (DJI Phantom4)

 

Hygieneartikel

  • Zahnbürste & Zahncreme
  • Haarbürste
  • Shampoo & Spülung
  • Duschgel
  • Rasierer
  • Nagelschere / Feile
  • Pinzette

 

Medikamente

  • Mückensalbe
  • Schmerztabletten
  • Pflaster
  • Wund- & Heilsalbe

 

Sonstiges 

  • Luftpumpe (Bravo BP-12)
  • SUP-Board (Aqua Marina iSUP RACE inkl. Paddel (KALEAS 71305)) & Anhänger (Eigenbau)
  • Fahrrad (Eigenbau: Triple C - Custom Camping Cruiser)

 

Hund

  • Impfpass
  • Halsband & Leine
  • Ungezieferhalsband
  • Erdanker & Hofleine
  • Futternäpfe
  • Futterzusätze
  • Spielzeug
  • Kotbeutel
  • Campingliege

 

Was schleppt ihr so alles mit euch herum? Habe ich etwas vergessen, was für euch unbedingt mit ins Gepäck gehört? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar, eine Mail oder lasst es mich sonst wie wissen cool

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Türkis ist Trumpf

Gestern und heute war ich wieder fleißig aber die Polsterbezüge sind wirklich Zeitfresser auch wenn ich langsam aber sicher Übung habe, was nicht heißt, dass die Bezüge deshalb besser gelingen, es geht nur schneller *pfeif*

Nächstes Wochenende heißt es dann Endapurt was die Polsterbezüge angeht, jedoch warten noch neun Gardinen, zwei Fenstermarkisen und jede Menge Kissen auf mich *ächz*

Könnten diese fiesen kleinen Viecher, die nachts klammheimlich die Klamotten enger nähen sich nicht einfach mal einer sinnvollen Beschäftigung widmen?

Ich, für meinen Teil, streiche jedenfalls für heute die Segel. Nach dem Essen, das mein Männe heute gezaubert hat, geht es ab ins Heija Bettchen, denn morgen ist die Nacht schon früh zu Ende. Hoffen wir, dass die Straßen morgen frei von diesem weißen ekligen Zeugs sind, ich muss nämlich die nächsten zwei Tage zum Seminar *ächz*

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Das tapfere Schneiderlein

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Heute haben wir die paar Minuten Sonne ausgenutzt und mal eben das Vorzelt und Sonnensegel aufgebaut, nur den Anbau haben wir uns für den Urlaub aufgehoben.

Am Wochenende sind außerdem die ersten beiden Polsterbezüge entstanden. Hoffentlich bekomme ich am Kommenden noch ein paar mehr geschafft

 

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Unser erstes Jahr mit Hellvis

Ganz in weiß...

Viel ist passiert, seit wir im Februar unseren ersten Wohnwagen kauften.

Mittlerweile sind wir aber, zumindest was den Innenraum anbelangt, auf die Zielgerade eingebogen.

Derzeit fehlen noch die restlichen Gardinen und die Polsterbezüge, für die wir nun endlich Mal die Reißverschlüsse bestellt haben. Das eine oder andere Kissen möchte ich noch nähen und auch das Material für die Fenstermarkisen ist mittlerweile hier bzw. auf dem Weg zu uns. 

In letzter Zeit hat mein Mann noch Elektrokabel verlegt, Verkofferungen für die Steckdosen mit integrierten USB-Ladebuchsen gebaut und mit Kunstleder bezogen. Auch einen Elektroschrank und einen Schrank für Radio und Bedienteil der Klimaanlage hat er gebaut, sodass der Platz des Kleiderschrankes optimal genutzt wurde und der Wohnwagen dennoch an Offenheit gewonnen hat. Auch der Fernseher hat seinen Platz gefunden. Nun kann man nicht nur vom Bett aus schauen, sondern auch von der Couch aus.

Für die Türumrandung müssen wir uns noch etwas hübsches einfallen lassen aber auch da wird sich noch eine Lösung finden. Kommt Zeit, kommt Rat.

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Schaffe, schaffe, Häusle baue

Vorfreude

Für manch einen ist es nur ein Wohnwagen, für uns ist es unser mobiles Ferienhaus und genau deswegen, stecken wir auch eine Menge Zeit und Arbeit dort hinein, denn es soll uns noch etliche Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte begleiten.

Nachdem wir kürzlich das neue "Herzstück" eingesetzt habe, die Klimaanlage Dometic Freshwell 3000 mit integrierter Heizfunktion, hat mein Mann die Bettkonstruktion von Grund auf erneuert. So entstand aus Latten, einer Menge Schrauben, Winkeln und zwei Holzbrettern eine neue Plattform. Der alte Lattenrost flog raus! Dafür werden wir zwei Froli Travel Grundpakete installieren.

Doch davor wurden auch die Wände noch einmal richtig aufgehübscht. Hierfür haben wir jede Menge gestepptes und kaschiertes Kunstleder an die Wände gebracht bzw. diese damit bespannt. Die Hängeschränke mussten etwas eingekürzt werden und der alte Kleiderschrank flog zu Gunsten etwas Neuem raus. Statt dessen gibt es unten nun einen kleinen Elektroschrank, eine Schiene für den Fernseher und unter's Dach, über den Elektroschrank, kommt auch noch ein kleines "Schmankerl".

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Herzerwärmend oder erfrischend neu?

Herzerwärmend oder erfrischend neu?

Die kalte Jahreszeit ist da und was machen wir? Wir bauen eine Klimaanlage in unseren Wohnwagen! Erstmal musste der alte Bodenbelag aus PVC raus, denn der sollte ohnehin ausgetauscht werden. Dann galt es noch das alte Loch der Gas-Heizung zu stopfen und das möglichst so, dass keine Stolperkanten im Fußboden entstehen. Und dicht sollte das Ganze auch noch sein! Also hat mein Mann ein Blech ausgeflext, dass er von unten angeschraubt und abgedichtet hat. Darauf kam dann ein dünnes Holzbrett, Dämmung und wieder ein dünnes Holzbrett.

Für die Klimaanlage mussten wir insgesamt vier Löcher in den Wohnwagenboden sägen aber zuerst galt es eventuell im Weg liegende Querträger zu lokalisieren und die Klimaanlage entsprechend zu positionieren. Nach zig mal messen, wurde dann gebohrt und gesägt. Dann wurde alles gleich wieder mit Sikaflex 221i abgedichtet und die Zu- und Abluftöffnungen mit den mitgelieferten Gittern versehen.

Als nächstes waren die Halterungen für die Zurrgurte dran, die ebenfalls im Boden verschraubt werden mussten.

Dann nur noch die zwei kurzen Plastikrohre einstecken, die Klimaanlage an Ort und stelle fest zurren und das war es an groben Arbeiten eigentlich auch schon.

Zwei Batterien in die Fernbedienung gesteckt und schon konnte er los gehen, der erste Test. Bei 6° C Außentemperatur natürlich im Heizmodus, weswegen die Wahl auf dieses Modell fiel. (Die kleineren Geräte können lediglich kühlen.) Bei unserem kleinen Wohnwagen wird es innerhalb kürzester Zeit muckelig warm im Inneren und draußen ist, im Gegensatz zu den Geräten für Dachausschnitte, kaum etwas zu hören.

Jetzt müssen wir noch das eine oder andere Möbelstück fertig bauen, dann können auch die Luftschläuche an ihren finalen Platz.

 

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Ein neues Leben für den Nova

vorher vs. nachher vorher vs. nachher

So lasset die Spiele äh den Umbau beginnen!

 

Was ist noch zu tun?
- tapezieren, lackieren oder irgend etwas anderes, um die Pappelsperrholzplatten zu verschönern, die derzeit noch den Innenraum "schmücken"
- die Möbel nacharbeiten (schleifen & lackieren)
- Polster anfertigen (lassen)
- Gardinen nähen (lassen)
- die Außenwände (um-)lackieren
- das Dach schleifen & lackieren
- Tür(-innen-)schloss tauschen (der Hebel innen ist abgebrochen, sodass man nicht mehr raus kommt, wenn die Tür zu ist)
- Deichsel-/Gas-Kasten lackieren oder anderweitig aufarbeiten
- das Dachfenster muss getauscht werden
- Wir brauchen Mückenschutz für die Ausstellfenster, ggf. Rollos

 

24.02.2017
Wir haben die lange Platte der Sitzecke in drei Teile zersägt. 2x reine Sitzfläche und 1x Sitzfläche bzw. Tisch. Die Sitzflächen sind nun auch klappbar, sodass man einfacher an den Stauraum darunter gelangt. Den Stauraum unter der Sitzfläche an der Tür mussten wir allerdings erst bauen. Dafür haben wir Leisten und Spanplatten aus Pappel verwendet, da diese besonders leicht sind.

Außerdem haben wir dem Bett eine Deckseite aus einem Fichtenbrett verpasst. So ist die Konstruktion stabiler und es macht einen schönen sauberen Eindruck.

Zudem haben wir die Querstrebe zur Versteifung des Bettrahmens versetzt und mit passenderen Schrauben versehen.

Auch die Optik haben wir bereits begonnen zu verändern. Sämtliche Schrank- bzw. Klappentüren sind bereits ausgebaut und angeschliffen worden.

Und um etwas Licht ins Dunkle zu bringen haben wir eine zweite LED-Leiste verlegt.

 

25.02.2017
Zum Lackieren war es zu kalt, also wurden heute nur die Sperrholzwände mit einem kombinierten Kleb- und Dichtstoff noch mal ordentlich an das Styrodur geklebt und die Schraublöcher wurden bereits mit Holzspachtel verschlossen.

Die Korpusse der Schränke sind nun auch geschliffen, sodass ich, sobald es warm genug ist, grundieren und lackieren kann.

 

02.03.2017
Die letzten Tage habe ich damit zugebracht im Internet nach allerlei Krams für unser Schätzchen zu suchen und Angebote einzuholen.


Dank eines Tipps in einer Facebook-Gruppe, bekommen wir in Kürze ein gut erhaltenes Austausch-Schloss zu einem sehr fairen Preis.


Außerdem habe ich Schaum- und Polsterstoff für die Sitzgruppe bestellt. Eigentlich wollten wir uns welche mit Kunstlederbezug anfertigen, damit es auch dem richtigen 50er Jahre Diner-Style nahe kommt aber wirklich alltagstauglich erschien das nach eingehender Betrachtung dann doch nicht. Im Sommer klebt man nach kurzer Zeit daran fest, im Winter ist es kalt und den Hundekrallen soll es auch nicht all zu lange Stand halten, ohne dass es Kratzer oder Löcher bekommt. Hinzu kommt, dass uns die Polstergruppe so nicht fast noch ein Mal das gleiche kostet wie der Wohnwagen.

 

Bei der Dachluke hatten wir leider weniger Glück. Ersatzhauben zum Öffnen per Kurbel gibt es wohl nicht mehr. Nun müssen wir sehen, ob wir wenigstens noch eine Ersatzhaube in der gleichen Größe bekommen. Die Öffnung zu vergrößern wäre für mich echt ein Horror *bibber* Aber vielleicht haben wir Glück und es gibt sogar eine in die man gleich ein Fliegengitterrollo integrieren kann.

 

Unschlüssig bin ich mir noch über die Gardinen. Die müssen schließlich zum Rest der Einrichtung passen und all zu bunt soll das nicht werden auch wenn wir zu Hause eine Villa Kunterbunt haben aber auf so kleinem Raum, möchte ich mich dann doch nicht gar so sehr austoben.

 

Was ich auch gerne hätte, sind Fenstermarkisen, sodass da die Sonne nicht so rein knallt. Mal sehen, ob wir da auch selbst etwas "Gebastelt" bekommen. Ideen zur Umsetzung sind vorhanden aber erstmal sind die anderen Punkte dran. Außerdem muss ich mir noch etwas überlegen, weil das 70er Jahre Vorzelt in schickem Braun so gar nicht zum Farbkonzept vom Rest passen will.

 

04.03.2017
Laut Aussage eines Caravan- und Zubehörhändlers, gibt es auch keine Ersatzgläser mehr für unsere Kurbeldachhaube, zumal diese bereits vor ein paar Jahren zwischen 200 und 300 € gekostet haben und wir außer dem Glas auch gerne noch den Rahmen und ein Rollo (Verdunklung/Fliegengitter) gehabt hätten.

Da bleibt uns wohl wirklich nur in den sauren Apfel zu beißen und eine neue Dachhaube zu kaufen und einzubauen, sprich den Dachausschnitt zu vergrößern. Wenigstens ist dort dann gleich ein Rahmen und auch ein Doppelrollo dabei.

 

Was uns auch beschäftigt, ist eine adequate Kühlmöglichkeit, denn im Nova ist kein Kühlschrank mehr eingebaut und selbst wenn, wäre dieser wohl nicht mehr leistungsfähig genug für einen richtigen italienischen Sommer. Doch was tun? Einen neumodischen Kühlschrank einbauen? Dafür ist eigentlich kein Platz und gewichtstechnisch wäre das wohl auch weniger klug. Also haben wir uns mal etwas über Kühlboxen schlau gemacht.

Eine kleine mit Ventilator haben wir bereits, doch diese kommt sehr schnell an ihre Grenzen, sowohl was die Füllmenge als auch die Kühlfähigkeit angeht. Eine Kompressorkühlbox, die sowohl mit 12 V aber auch 230 V läuft, wäre natürlich ideal, allerdings haben diese, gerade in annehmbarer Größe, doch einen stolzen Preis. Dafür wäre das dann auch ein vollwertiger Kühlschrankersatz und wir müssten in Italien keinen mehr mieten, denn das läppert sich auf Dauer doch auch ganz schön zusammen.


11.03.2017
Endlich! Draußen schien die Sonne und es war warm! Was macht man denn dann? Na, man grundiert und lackiert die Klappen der Staufächer natürlich! Damit musste ich schließlich schon viel länger als geplant warten.

 

Auch das neue Schloss haben wir mittlerweile eingebaut, allerdings gab es das wohl für verschiedene Türstärken, denn die Bolzen des neuen Schlosses waren gut einen Zentimeter zu lang, sodass mein Mann diese passend abgeflext hat. Noch lässt es sich nicht ganz so einfach öffnen und schließen wie gewünscht. Mal sehen, ob wir das noch leichtgängiger bekommen :/

Zudem hat uns das neue Schloss ein kleines Missgeschick eingebrockt, denn nicht nur das Schloss war buchstäblich drin, sondern auch der Schlüssel und die Fenster und auch die Dachhaube blöderweise zu. Nur gut, dass die Dachhaube so wie so spröde war und an einer Stelle schon eine Ecke fehlte, so musste diese kurzerhand dran glauben.

Da sie nun eh schon in Einzelteile zerlegt war, hat mein Mann auch gleich den Rest ausgebaut. Der Einbau der neuen Dachhaube bzw. des Heki 2 wird jedoch noch kompliziert werden, sodass wir überlegt haben dies in fachkundige Hände zu geben, denn beim Ausbau entdeckten wir, dass das Dach ebenfalls Stahlverstrebungen hat und eine Verstrebung zudem von Lochfraß befallen ist. Diese Strebe muss somit auf alle Fälle ausgetauscht werden und dazu auch versetzt, sodass die neue, größere Luke überhaupt hinein passt.

Wenn schon, denn schon... die Sperrholzplatten am Dach müssen zur Abänderung der Verstrebung ohnehin noch ein Mal runter, sodass wir auch die Staufächer im Heck noch ein Mal ausgebaut haben, da hinter diesen nur Styrodur angebracht war, somit hier noch Pappelsperrholz drauf muss und wir den Wohnwagen ja auch noch tapezieren müssen. So wird das etwas einfacher und ich kann die Staufächer auch etwas einfacher und vor allem auch von innen lackieren.

Mein Mann hat sich dann auch noch um den maroden Gaskasten gekümmert und ihn mit Rostwandler eingesprüht. Außerdem haben wir ihm eine Rückwand aus Riffelblech verpasst.

 

12.03.2017
Heute ging es weiter mit dem Weißeln der Schränke, Staukästen etc. pp. außerdem haben wir den neuen Dachausschnitt eingezeichnet und überlegt, wie wir das am besten anstellen, ohne das wir danach einen Faltcaravan haben.

 

16.03.2017
Einige Tage und zig Lackschichten später....

Heute kam endlich der Outdoorstoff zum Beziehen der Polster. Auch die Gardinenschienen sind schon da und die Polster wurden soeben als verschickt markiert.

Das Lackieren der Schränke mit dem 2 in 1 Lack lief nicht optimal. Ich kann schon gar nicht mehr sagen, wie oft ich diese überlackiert habe, bis der Lack endlich deckte. Außerdem wurde er nicht so schön glatt wie ich mir das vorgestellt hatte. Dabei hatten wir weder beim Lack noch an den Rollen am Preis gespart aber was soll's. Es sieht dennoch ganz schick aus.

 

Sollte ich so etwas jemals wieder machen, werde ich aber den Tipp aus einer Facebook Gruppe ausprobieren. Die Leute dort streichen die Schränke mit normaler Wandfarbe und versiegeln hinterher mit Antikwachs.

 

18.03.2017
Mein Mann hat 4 Kantstahl passig geflext und für den neuen, größeren Rahmen für's Heki 2 eingeschweisst. Nun muss noch der alte Rahmen raus geflext und der Dachausschnitt ebenfalls mit der Flex vergrößert werden. Zum Einsetzen des neuen Dachfensters werden wir heute wohl nicht mehr kommen, zumal es, im Gegensatz zu den letzten Tagen, echt wieder eisig kalt geworden ist.

 

Das Dach war an der Stelle, an der die Kurbel vorher war, schon ganz schön vergammelt. Insofern, auch im Nachhinein betrachtet, eine gute Entscheidung ein neues und auch größeres Fenster einzubauen. So konnten wir die schadhafte Stelle einfach in den Teil schieben, der später eh der Vergrößerung des Dachausschnittes zum Opfer fiel.



Nun müssen wir aber erst alles peinlich genau sauber schrubben, damit der Dreck sich nicht wieder 40 Jahre lang durch's Dach fressen kann.

 

Korrigiere, mein Mann hat quasi eine Doppel- bzw. Spätschicht eingelegt und die Dachluke noch eingesetzt. 

 

20.03.2017
Heute kamen die Schaumstoffzuschnitte.

Hier ein paar Eckdaten:
- feste Sitzkissen: HR 45/50, Matratze 110-140 kg
- mittelfeste Rückenkissen: HR 50/40, Matratze 50-100 kg

Jeweils mit 180 g Polsterwatte (ca. 1 cm) und Trikotierung.


Polster01
Polster00
Polster02
Polster03

 

25.03.2017
Alles im Lot aufem Boot, alles in Budda aufem Kutta!

Heute Vormittag haben mein Vater und ich die Decke und das Heck noch ein Mal vermessen, sodass wir möglichst große Platten anbringen können, um Stöße, die dann wieder aufwendig gespachtelt und geschliffen werden müssen zu vermeiden.

Danach waren mein Mann und ich mal wieder im Baumarkt. Montagekleber für die Verkleidung der Decke und der restlichen Wandfläche holen.

Dann ging es der Tür an den Kragen. Schwupp die wupp hatte mein Mann sich einen Zirkel gebaut, das Loch angezeichnet und selbiges auch schon aus der Tür ausgesägt. Bevor es mit dem Stopfen des Loches jedoch weitergehen konnte, sollte die Tür von innen verschönert werden. Erst hatten wir überlegt sie mit Spiegelfolie zu folieren, was wir jedoch wieder verwarfen. Nun ist es Tafellack in schwarz geworden.

 

26.03.2017
Schiff ahoi!

Nachdem der Tafellack über Nacht getrocknet war, ging es heute an den Einbau des Bullauges. Leider war nirgendwo eine Einbauanleitung zu finden und nach einigem Tüfteln dachten wir, wir hätten den Bogen raus, doch Pustekuchen, wir hatten die Profildichtung zu kurz abgeschnitten. Nun haben wir das Bullauge provisorisch eingesetzt und schauen, dass wir schnellst möglich eine neue Dichtung bekommen.

Außer dem Bullauge, sind heute 4 LED Lampen, 2 Lautsprecher und 2 Gardinenleisten an ihren Platz gewandert.

 


27.-30.03.2017
Mein Vater hat die fehlende Holzverkleidung der Decke, der Wände und vor allem der Rundungen im Heck vorgenommen.

 

31.03.2017
Da die Holzverkleidung ja leider nicht völlig nahtlos erfolgen kann, wer hat schon so riesige Holzplatten und wie bekommt man diese am Stück in den Wohnwagen, wurde heute alles gespachtelt und wartet nun darauf zu trocknen und hier nach geschliffen zu werden.

 

01.04.2017
Da die Boxen alleine wenig Sinn machen, zog heute noch eine Endstufe und ein Radio in den Kleiderschrank ein. Außerdem wurden die Kabel für zwei weitere Boxen im Heck abgelängt, sodass diese nach dem Wiedereinbau der Schränke nur noch verlegt werden müssen.

 

Das Wände schleifen haben wir sehr schnell wieder verworfen, da wir womöglich bis auf Papierdicke herunte rhätten schleifen müssen, um eine ebene Fläche zu erhalten. Wir entschlossen uns die Wände und Decke kurzerhand mit dünnem Glasfaservlies zu tapezieren und dieses mit Latexfarbe zu weißeln, was auch recht flott von der Hand ging. Allerdings sieht man eben noch immer die eine oder andere Unebenheit. Gegebenen Falles, muss hier doch noch einmal gespachtelt und geschliffen werden.

 

Kurz vor knapp zogen dann zumindest noch einige Vorhänge ein, die mir fast den letzten Nerv raubten und bei deren "Herstellung" ich fast verzweifelte. Außerdem schwitzte ich Rotz und Wasser, da der Tüll nicht gerade günstig war und es ein wahrliches Drama war, bis ich diesen überhaupt aufgetrieben hatte. Ich hatte gefühlte 100x welchen bestellt, um nach Bestellung und Bezahlung mitgeteilt zu bekommen, dass dieser weder auf Lager , noch nachbestellbar sei. Natürlich wurde dieser zu allem Überfluss, kurz nachdem ich Ihnen zu einem horrenden Preis dann tatsächlich bestellt und auch bekommen hatte, in zig Onlineshops wieder angeboten und das zu einem Bruchteil des Preises aber was soll's...

 

Einen Tag vor dem ersten Urlaub, waren wir zwar noch lange nicht fertig, doch wir beschlossen erst einmal zu sehen, was noch Optimierung bedarf und was man so lassen könnte. Außerdem wollten wir noch auf die Waage. Das taten wir dann auch. Was ich bereits befürchtet hatte, bewahrheitete sich schnell. Der Kleine hatte bereits 40 kg Übergewicht und brachte satte 730 kg auf die Waage.

In Windeseile wurde also alles was nicht niet und nagelfest war in unser kleines Auto umgepackt und nur vorne im Wohnwagen die große Kompressorkühlbox verzurrt, sodass wir genügend Stützlast zusammen brachten, um schlingerfrei in Hellvis ersten Urlaub nach seiner Wiedergeburt zu starten.

 

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Eine neue Liebe oder: Der Nova zieht ein

Eine neue Liebe oder: Der Nova zieht ein

So lange ich denken kann, fuhren wir, meine Eltern, anfangs auch noch mein Bruder und ich, jedes Jahr in den Sommerferien mit dem Wohnwagen am Haken gen Süden. An den Gardasee um genau zu sein. Meiner Mutter wäre es zwar lieber gewesen, wir wären zumindest das eine oder andere Mal woanders hin gefahren, doch bis auf einen kurzen Ausflug an den Lago Maggiore, zog es uns mit schöner Regelmäßigkeit an den südlichsten See Deutschlands laughing Ja, am Gardasee sind sehr viele Deutsche aber auch Holländer und sogar Engländer sieht man dort des Öfteren.

Irgendwann wurde es meinem Vater dann aber doch zu viel mit dem Wohnwagen und eine Ära ging zu Ende. Zumindest vermeintlich, denn letzten Endes sind zumindest mein Mann und ich doch wieder beim Camping hängen geblieben. Hotel ist einfach nicht unser Ding, zumindest nicht für den Erholungsurlaub. Bei Städtereisen oder Kurztripps kann man da noch drüber reden aber mehr als ein paar Tage, möchte ich nicht weg sein von zu Hause. Danach zieht es uns dann doch zurück zu Heim und Herd. Nein Quatsch aber im eigenen Bett zu schlafen, das hat doch etwas für sich.

Bislang dachte ich, mit so einem kleinen Auto macht ein Wohnwagen keinen Sinn. Natürlich steht im Brief, dass er einen bis zu 1000 kg schweren gebremsten Hänger ziehen darf aber wer schon Mal Hänger gefahren ist, der weiß, wie spaßig es ist, damit längere bergige Strecken zu bewältigen. Da ist jedes Kilo weniger Gold wert. Also habe ich diesen Gedanken und die öfter kommenden Fragen meines Vaters, ob ein Wohnwagen denn nichts für uns wäre, immer beiseite geschoben.

Doch vor einigen Wochen hatte ich eine Eingebung, schließlich gab es doch früher auch keine so hochmotorisierten Karossen mit mindestens 150 PS unter der Haube. Selbst ein Trabant hatte nicht selten eine Wohndose im Schlepptau. Na dann muss es doch für meinen kleinen Johnny (Honda Jazz) auch etwas passendes geben.

Nach langem Suchen und dem Gefühl bereits das ganze Internet durchgelesen zu haben, stieß ich dann auf ein Schwalbennest von Knaus. Allerdings nicht die Neuauflage davon, sondern die alte Version, die etwas leichter ist. Womit wir wieder beim Gewicht wären...

Tja, ein Nest hatten wir uns schon angesehen. Leider haben sich die knapp 500 km (eine Strecke) nicht gelohnt, denn kaputte Fenster, Wasserschaden, verrottete Tür und und und gingen bei dem Preis dann bei weitem nicht d'accord.

Aber ist ja nicht der einzige Wohnwagen auf dieser Welt.

Aber warum eigentlich ein Wohnwagen, ihr habt doch schon ein Luftschloss? Wo ist der Unterschied und auf was muss man bei Wohnwagen achten?

Nun, ein Zelt ist zwar ganz praktisch, weil man es, wenn man es nicht benötigt, einfach weg packen kann, es weder Steuer noch Versicherung oder gar Unterstellkosten verursacht, dennoch hat so ein Zelt auch Nachteile. Zum Beispiel:
- Mal eben schnell irgendwo anhalten und sich lang machen ist nicht möglich
- Aufbauen in Regen, nicht schön
- Abbauen im Regen sollte man tunlichst vermeiden, wenn man, wie wir, nicht die Möglichkeit hat es zeitnah wieder auszupacken und aufgebaut trocknen zu lassen
- das Reinigen vor dem Einpacken ist langwierig und auch ganz schön schweißtreibend
- trotz der sehr bequemen Karpfenliegen, ist es eben nicht mit dem heimischen Bett zu vergleichen

 

Tja und so kam es, dass wir wochenlang sämtliche Kleinanzeigen-Seiten im Internet durchforsteten und zig Verkäufer angeschrieben haben. Und dann, ganz plötzlich, haben wir IHN kurz vor dem Valentinstag im Netz entdeckt entdeckt. Den Hymer Eriba Nova 340, Baujahr ca. 1972/73. Nach einem langen Telefonat, bei dem wir den Vorbesitzern eine Menge Löcher in den Bauch gefragt haben, war es beschlossene Sache. Wir würden am nächsten Wochenende die gut 600 km Fahrt auf uns nehmen und, im besten Fall, mit dem Schätzchen am Haken den Heimweg antreten.

Die Hinfahrt verlief mehr als problemlos und wir waren trotz Pausen früher da als geplant.

Erstmal wurden wir mit Kaffee verwöhnt, bevor wir dann das Schmuckstück näher in Augenschein nehmen konnten und schnell war klar, OHNE ihn fahren wir heute nicht mehr heim.

Bei einem weiteren Kaffee wurde dann kurz der Papierkram erledigt und danach noch das restliche Zubehör eingeladen. Doch als wir ihn angehängt hatten und den Lichttest durchführten, waren wir gar nicht mehr frohen Mutes, denn die Begrenzungsleuchten wollten einfach nicht funktionieren. Auch das Wechseln des Adaptersteckers half nicht und ich sah uns schon ohne Wohnwagen wieder nach Hause fahren. Doch glücklicherweise war der Vorbesitzer nicht nur sehr bewandert, was so etwas angeht, sondern er hatte auch passendes Werkzeug und Ideen um das Problem zumindest für die Fahrt zu beheben.

Ich ging also mit Butch eine Runde um den Block und als ich wieder kam, hatten die Männer schon alles abfahrbereit gemacht.

So machten wir uns dann also, genau 12 Stunden nach der Abfahrt zu Hause, wieder auf den Nachhauseweg. Wir fuhren noch bis kurz vor Mannheim und legten uns dann erstmal eine Runde auf's Ohr. Gegen 6 Uhr am nächsten Morgen, nahmen wir die letzte Etappe in Angriff und rollten gegen 9 zu Hause auf den Hof.

 

Fazit der Fahrt:
Der Wohnwagen läuft sehr ruhig hinterher, allerdings merkt man das Gewicht natürlich immens am Verbrauch (12-12,5 l / 100 km) und auch an der Schalterei während der Fahrt. Größer bzw. schwerer dürfte er zwar laut Papieren sein aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei 1000 kg am Haken mit dem Jazz überhaupt noch vom Fleck kommt.

 

Natürlich gibt es trotz der umfangreichen Vorarbeiten des Vorbesitzers noch einiges zu tun aber darüber werde ich euch dann ein andermal berichten.

 

Umbau durch den Vorbesitzer


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außen - Ist-Zustand


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innen - Ist-Zustand


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Zubehör


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