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Gardasee 2014 - Baywatch lässt grüßen

Reisen 01. Dezember 2015
  • Camping
  • Italien
  • Gardasee
  • Camping La Quercia

Ort: Camping La Quercia, Lazise, Italien

Zeit: 27.07.-09.09.2014

Unterkunft: Bungalow

 

Nach einem ereignisreichen Samstag, machten wir uns am Sonntag in aller Frühe mit den Kindern meines Mannes und einem geliehenen Hänger auf den Weg zum Gardasee.

 

Einen Platz suchen mussten wir nicht, denn dieses Jahr hatten wir uns ein Bungalow direkt am Strand gemietet, sodass wir jeden Morgen mit dem Blick auf den See aufwachen würden und abends deren verschwinden hinter den Bergen auf der anderen Seite des Sees mit verfolgen könnten.

 

Die Bungalows hatten zu der Zeit schon ca. 30 Jahre auf dem Buckel, was man ihnen auch ansah, dennoch war es sauber und der Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder inklusive Hund ausreichend, wenn das Wetter gardaseetypisch, bis auf ein paar Unwetter, schön blieb.

 

Vom Strand aus erklomm man das Bungalow über eine Treppe, die man sich mit einem weiteren Bungalow teilte. Vor dem Bungalow gab es eine große überdachte Terrasse mit einem Tisch und vier Stühlen, welche bei der Ankunft im Bungalow bereit standen.

 

Das Bungalow selbst bestand aus einem Wohn- und Kochbereich, in welchem auch die Couch mit ausziehbarer zweiter Matratze auf Lattenrost steht. Daran angeschlossen war das kleine Bad mit Toilette und Dusche und das kleine Kinderzimmer mit Stockbett und Kleiderschrank. Die Küche war mit Gasherd, Spüle, Kühlschrank, sowie Koch- und Essgeschirr gut ausgestattet. Man musste also weder zum Duschen noch zum Spülen eines der Waschhäuser aufsuchen, was durchaus Sinn machte, denn dazu hätte man erst eine steile Treppe erklimmen müssen, was gerade für Kinder in den Abendstunden vielleicht nicht unbedingt machbar gewesen wäre, da es doch ein gutes Stück ist.

 

Wobei die Kinder sich ansonsten wirklich frei auf dem Campingplatz bewegen können, da an jedem Ein- und Ausgang durch Sicherheitsleute kontrolliert wird und die Animateure die Kinder, bei ihren diversen angebotenen Aktivitäten, wirklich super betreuen. Selbst die Kinder meines Mannes, die zum ersten Mal auf diesem Platz bzw. zum aller ersten Mal campen gefahren sind, fühlten sich nach 2 Tagen so wohl, dass man sie fast nicht mehr zu Gesicht bekam.

 

Das Wetter war jedoch, das erste Mal in den fast 30 Jahren, die ich an den Gardasee fahre, nicht wirklich ansprechend. Fast jeden Tag regnete es und die Temperaturen ließen uns so manches Mal froh darüber sein, dass wir auch lange Hosen und ein paar dickere Oberteile eingepackt hatten.

 

Dennoch genossen wir es in vollen Zügen und beschlossen im nächsten Jahr wieder zu kommen.

 

 

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Gardasee 2017 (Johnny und Hellvis und der Tanz auf dem Vulkan bzw. mit der Kupplung)

Reisen 01. Dezember 2015
  • Camping
  • Gardasee
  • Camping La Quercia
  • Gotthard

Nach einem langen Tag auf der Arbeit, die ich keuchend und hustend hinter mich brachte, hieß es schnell ab nach Hause, die letzten Sachen packen, eine Mütze voll Schlaf nehmen und dann nichts wie ab auf die Autobahn gen Süden. In den Wohnwagen konnten wir eigentlich nur die Kühlbox packen, denn die Waage hatte uns am Vortag, wie bereits befürchtet, offenbart, dass das zulässige Gesamtgewicht bereits im leeren Zustand nahezu überschritten war. Jedoch war die Stützlast quasi nicht vorhanden, sodass wir uns entschlossen das zGG etwas zu überschreiten umfasst Gespann zu stabilisieren. Und siehe da, die Kühlbox hatte genau das richtige Gewocht, sodass wir fast genau auf die am Wohnwagen zulässigen 75 kg kamen.

 

Beim letzten Check vor der Abfahrt war dann plötzlich der Wohnwagenschlüssel verschwunden und versteckte sich hartnäckig, sodass wir noch schnell den Ersatzschlüssel holen mussten. Auch das war schnell erledigt und so machten wir uns gegen halb eins mit Johnny und Hellvis am Haken auf den Weg gen Gardasee.

 

Schon auf den ersten Metern wunderten wir uns über das doch recht hohe Verkehrsaufkommen, welches wir gehofft hatten um diese frühe Morgenstunde zu umgehen, schließlich waren wir all die Jahre davor gefühlt gänzlich alleine auf den Straßen unterwegs. Dennoch wären wir zuversichtlich, dass sich das noch zerlaufen würde bis wir am Gotthard Tunnel ankämen. Doch das Navi ließ uns schon früh nichts Gutes erahnen.

 

Positiv überrascht hatte uns jedoch der Spritverbrauch, denn beim Abholen unserer neu erworbenen Wohndose, mussten wir über die Kassler Berge, sodass letzten Endes ein durchschnittlicher Spritverbrauch von 12,5 l / 100 km auf dem Tacho stand. Das hätte bedeutet, dass wir spätestens alle 150 km einen Tankstopp einlegen, weshalb wir auch vorsorglich einen Reservekanister eingepackt hatten. Bislang hatten wir jedoch nur kurz vor der Schweizer Grenze getankt und laut Tankanzeige, würden wir es locker bis zur Gotthardraststätte schaffen.

 

Ja, der Gotthard, der kam dann auch sehr bald in Sicht. Bereits gegen halb 3 standen wir dann auch schon in einer der zahlreichen Gallerien vor dem Gotthard im Stau. Ich ließ möglichst viel Platz zum Vordermann, um das Anfahren und damit Kuppeln am Berg zu vermeiden, doch schon nach wenigen Metern kamen wir nicht mehr vom Fleck. Hellvis hatte Johnny zwar nicht die Hölle, dafür aber die Kupplung heiß gemacht. Mit Müh und Not schafften wir es auf den Pannenstreifen, öffneten die Motorhaube und schalteten alles bis auf die Warnblinkanlage ab. Unsicher, ob die Kupplung schon das Zeitliche gesegnet hatte oder ob sie nur zu heiß geworden war, riefen wir den Pannendienst an. Dieser kam uns dann auch schon knapp eine Stunde nachdem wir die Zwangspause eingelegt hatten zu Hilfe.

 

Wir versuchten kurz, ob Johnny wieder genug Puste hatte und tatsächlich kam der Zug wieder ins Rollen. Der Pannendienstmitarbeiter lotste uns aus dem Stau zu einem Werkshof. Dort kuppelten wir ab, sodass mein Mann und der Pannendienstmitarbeiter auf einer kurzen Testfahrt Johnnys "Gesundheitszustand" überprüfen konnten. Butch und ich blieben mit Hellvis zurück, was Butch weniger lustig fand. Glücklicherweise lief auch die kurze Testfahrt gut, sodass einer Weiterfahrt nichts im Wege stand. Allerdings sollten wir Staus tunlichst vermeiden. Der Pannendienstmitarbeiter ließ uns sodann eine kleine V.I.P. Behandlung zu kommen und umfuhr mit uns nicht nur den Stau, sondern öffnete für uns die Schranke direkt vor dem Tunnel, sodass wir ohne auch nur eine weitere Minute Stau diesen durchqueren konnten.

 

Nach dem Tunnel legten wir sodann einen kurzen Tankstopp ein und fuhren, aus Angst sonst doch noch in weitere Staus zu geraten, gleich wieder weiter. Gegen 10 erreichten wir auch schon den Campingplatz, meldeten uns an der Information an und bezogen unseren Stellplatz.

 

Bei dem hatten wir dieses Jahr wirklich Glück. Groß, mit schattenspendendem Baum und relativ gerade. Und auch die Nachbar stellten sich mal wieder als Glücksfall heraus.

 

Der Wohnwagen war schnell positioniert und auch das Vorzelt war schnell aufgebaut. Allerdings besitzt es nur ein Standardgestänge, sodass wir dieses wohl, wenn wir wieder zu Hause sind, mit Zusatzstangen ausrüsten werden. Früher konnte man Ersatzstangen oder Zusatzgestänge ganz einfach im gut sortierten Campingladen in Lazise erwerben aber mittlerweile gibt es dort eher Kleinzeug wie Heringe, wobei man sagen muss, dass die Preise dort eher moderat bis günstig sind.

 

Am Sonntag erledigten wir dann im nahe gelegenen Einkaufszentrum noch schnell den Wocheneinkauf, bevor wir eeeeendlich ausspannen und uns von der strapaziösen Fahrt und der noch in den Knochen steckenden Sommergrippe auskurieren konnten.

Capital Cruise 2013 (Berlin)

Cruises 01. Dezember 2015
  • Tretharley
  • Cruise
  • Berlin
  • Radsportgruppe Berlin
  • R.S.G.

24.-26.05.2013

Der Capital Cruise der Radsportgruppe Berlin, der größte Cruise Deutschlands. Da sollte es dieses Jahr hingehen, zumal er ein kleines Jubiläum feierte, seinen 5. "Geburtstag" nämlich.

 

Im Vorfeld hatten wir uns ein Doppelzimmer im Industrie Palast gebucht. Eigentlich ein Hostel, doch was man sich landläufig unter Hostel vorstellt, wurde hier um ein vielfaches übertroffen. Vielmehr handelt es sich um ein günstiges Hotel, würde ich behaupten wollen.

 

Die Bikes und das Gepäck packten wir kurzerhand in den Font des Jazz. Dort ist wahrlich mehr als genug Platz für zwei Tretharleys, wenn es sich nicht gerade um einen Streamliner oder ähnlich lange Rahmen handelt.

 

Früh am Morgen machten wir uns also auf die lange Reise nach Berlin. Alles lief gut bis.... ja, bis es zu einem Auffahrunfall kam und mein heiß geliebter Jazz aussah, als hätte er von einem der Klitschko Brüder eine auf die Nase bekommen.

 

Die Versicherung war nicht zu erreichen aber wenigstens der Abschlepper vom ADAC ließ nicht lange auf sich warten. Dieser besorgte uns auch sehr schnell einen Ersatzwagen, wenn er auch noch ein Mal umbestellen musste, nachdem er gesehen hatte, was in den vermeintlich kleinen Kerl alles rein geht.

 

Nach dem Umladen in den Ford Focus, was gar nicht so einfach war, denn der sieht größer aus als er ist, ging es dann weiter. Wäre die Vorgeschichte nicht gewesen, hätten wir bestimmt Spaß gehabt, denn das Auto war eine richtige Rakete und beschleunigte selbst im 6 Gang schon, wenn man nur an das Gaspedal dachte.

 

Die Weiterfahrt verlief dann wenigstens ohne weitere Probleme und auch das Hostel, direkt an der East Side Gallery gelegen, fanden wir mit Hilfe eines freundlichen Parkplatzordners der O²-Arena dann auch recht fix. Sogar kostenlos parken darf man in Berlin. Das hat uns doch sehr erstaunt, denn bei uns zu Hause im Schwarzwald, ist das eher unüblich.

 

Dort angekommen, stellte ich dann aber sehr schnell fest, dass auch an mir der Unfall nicht spurlos vorüber gegangen war. Nach kurzem aber herrlichem Hallo der schon zahlreich anwesenden Cruiseristi, zog ich es vor früh ins Bett zu gehen, in der Hoffnung, dass am nächsten Tag wieder alles in Ordnung ist und wir wie geplant am Cruise, weswegen wir die Lange Strecke auf uns genommen hatten, teilnehmen können.

 

Hooli wollte unterdessen noch nach den Bikes schauen und sich dann noch auf ein Feierabendbier mit seinen Cruiser-Kollegen treffen.

 

Leider stellte sich bei der Kontrolle heraus, dass auch unsere Cruiser bei dem Crash etwas abbekommen hatten, sodass eine Teilnahme am Cruise nicht mehr möglich war.

 

Trotz allem fanden wir uns am Samstag morgen, nachdem wir ein vorzügliches Frühstücks-Buffet genossen hatten, vor der O²-Arena ein und trafen auf eine schier überwältigende Zahl von Tretharley-Fahrern aus der ganzen Republik, die sich für den Start sammelten. Zwar regnete es in Strömen, doch davon ließ sich keiner die Stimmung vermiesen. Mit Begleitung der Polizei startete der Korso dann in gemächlichem Tempo zu einem Cruise quer durch die Stadt, nur leider ohne uns.

 

Abends gab es dann noch eine After-Cruise-Party in der Werkstatt der R.S.G., die uns dann mit den Geschehnissen doch zumindest etwas versöhnte.

 

Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder Koffer packen und machet jut Berlin!

Cruise for bruise 2013 - Wie alles begann

Cruises 01. Dezember 2015

Am 31.03.2013 wollte eine gemeinsame Bekannte auf Grund ihres Geburtstages einen kleinen Cruise veranstalten. Hilfe bekam sie dabei von meinem Mann und einem Freund von ihm. Die beiden arbeiteten eine Strecke aus und organisierten eine Endlocation, wo es dann nicht nur etwas zu Trinken geben sollte, sondern auch etwas zu Essen auf den Grill landen würde.

So trafen wir uns alle am Mannheimer Hauptbahnhof. Man schaute sich die Bikes und deren Besitzer an und lernte sich schon etwas kennen.

Kurz darauf fuhren wir dann los gen Lampertheim. Der Gegenwind machte uns mal mehr mal weniger zu schaffen, doch davon ließen wir uns die Stimmung nicht vermiesen.

Nordsee & der letzte Cruise vor Helgoland 2016

Cruises 01. Dezember 2015
  • Nordsee
  • Der letzte Cruise vor Helgoland

Unsere Urlaube am Gardasee im Sommer sind ja mittlerweile feste Bestandteile unserer Urlaubsplanung. Doch man möchte ja schließlich nicht jeden Tag Kartoffelsalat essen wink In meiner Kindheit waren wir zudem sehr oft an der Nordsee und besuchten meine Verwandtschaft väterlicherseits. Der letzte Besuch war jedoch schon Jahre her. Außerdem gibt es in Nordenham einen Cruise den man mitgefahren sein MUSS, wenn man der Cruiser-Szene angehört und so beschlossen wir die Osterferien u nutzen und an den Jadebusen zu fahren. Natürlich hatten wir die Cruiser im Gepäck. Über's Internet hatten wir eine Ferienwohnung gebucht.

So machten wir uns also mit Butch im Kofferraum und dem mit den Bikes beladenen Hänger am Haken auf den Weg um ein Mal quer durch Deutschland zu fahren.

Wir kamen wirklich gut voran und die Schlüsselübergabe in Nordenham lief problemlos. Die Wohnung hatte eine kleine gut ausgestattete Küche, ein Wohnzimmer mit  Couch und Esstisch für zwei Personen, ein Schlafzimmer mit Doppelbett und ein kleines Bad mit Dusche und WC.

Bevor Butch es sich auf der Couch bequem machte, schützten wir diese noch mit ein paar mitgebrachten Decken vor seinen Haaren, denn die bekommt man nur sehr schwer wieder weg.

Die Tage verbrachten wir dann damit die Gegend zu erkunden bzw. zeigte ich meinem Mann die Orte, die ich schon von Kindesbeinen an kenne. Butch lernte das Wattenmeer kennen und probierte Salzwasser, jedoch ist er wohl doch eher ein Seehund, denn das Salzwasser mundete ihm ganz und gar nicht. Mit den Schafen konnte er auch nichts anfangen oder viel mehr diese nicht mit ihm. Die steife Briese, die es fast täglich gab, die seine Ohren im Wind flattern ließen, fand er ganz und gar nicht toll, sodass wir ihm irgendwann einen Schlauchschal besorgten. Sieht zwar dämlich aus aber endlich ging er wieder ohne zu murren vor die Tür.

Die Fahrten mit der Fähre waren ihm anfangs auch nicht geheuer aber Butch ist dennoch am liebsten mit uns unterwegs. Das Schiffmuseum in Bremerhaven kann man auch mit Hund wunderbar erkunden. Wenn der Hund so neugierig ist wie Butch, muss man allerdings aufpassen, dass sie nicht irgendwo in einem U-Boot veschwinden ohne dass man es merktlaughing

Für den Cruise mussten jedoch noch die Felgen des Trikes zentriert werden. Vom Organosator des Cruises bekamen wir den Tipp für eine Fahrradwerkstatt, die sich auch mit breiteren Felgen auskennt. Allerdings hatten die Zweiradmechaniker dort auch keine Achse die breit genug gewesen wäre, sodass wir im Baumarkt kurzerhand eine Gewindestande besorgten, die als Provisorium diente. Lediglich zwei Tage später konnten wir die Felgen auch schon wieder abholen.

Am Tag des Cruises fuhr ich dann zwar mit zum Treffpunkt, musste dort jedoch einsehen, dass es mir gesundheitlich nicht gut genug ging um den doch recht langen Cruise und Gegenwind zu bewältigen. Tief enttäuscht fuhr ich zurück zur Ferienwohnung und wartete mit Tee und Salzstangen auf der Couch bis mein Mann am Nachmittag vom Cruise zurück kam.

Auch für ihn war der Cruise recht anstrengend gewesen, wobei wir auch nicht daran gedacht hatten, dass er ja hätte mit dem E-Trike fahren können. Spaß gemacht hatte es ihm dennoch und irgendwann werden wir den weiten Weg mit Sicherheit noch ein Mal auf uns nehmen und dann beide mit fahren.

Am nächsten Tag mussten wir dann auch schon wieder nach Hause fahren auch wenn ich noch nicht gänzlich wieder hergestellt war und meinem Mann die geradelten Kilometer noch in den Knochen steckten.

Das Verladen der Bikes ging wie immer reibungslos über die Bühne und so machten wir uns auch schon wieder auf den Nachhauseweg, den wir ohne Zwischenfälle und Staus hinter uns brachten.

 

 

 

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