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Dauercamping

Blog 01. Dezember 2015
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Dass mein Auto nicht ständig mit dem Wohnwagen am Haken durch die Lande ziehen können wird, war uns schnell klar. Doch wie genau wir das Problem lösen wollten, das mussten wir erst noch heraus finden.

Eigentlich hätten wir den Wohnwagen gerne nach Italien an den Gardasee gestellt, doch das wäre sehr teuer gewesen. Man muss bedenken, dass man, auch vom Dreiländereck D-CH-F noch gute 5-5 1/2 Stunden an den See fährt, sodass sich ein verlängertes Wochenende eigentlich nicht lohnt.

Zu den Unterstellkosten kommt hinzu, dass man entweder dennoch ein eigenes Auto mit Anhängerkupplung benötigt, um ihn auf den jeweiligen Platz zu ziehen oder man muss auch für den Transport zum und vom Platz noch einmal bezahlen.

Hinzu kommst, dass selbst die kleinsten Plätze am Gardasee mittlerweile recht preisintensiv geworden sind und nicht jeder Platz bietet für das viele Geld dann noch Animation, kostenlose Sportkurse, Kinderbetreuung usw. an.

Auch das Thema Hund darf man nicht vergessen, denn auch der möchte den Urlaub nicht nur an der 2 Meter-Leine verbringen, welche vielleicht dann noch am Liegestuhl befestigt ist, weil man keinen Zaun aufstellen darf und es ansonsten auch keine Möglichkeit gibt den Hund laufen zu lassen.

 

Kurz um, wir hatten einen Wohnwagen auf dem Hof stehen und haben uns gefragt, ob und wenn ja zu welchen Bedingungen wir diesen weiter und vor allem vermehrt nutzen könnten.

Eigentlich war Dauercamping nie wirklich ein Thema für mich aber gerade wenn man sonst sehr viel um die Ohren hat, nicht Monate oder gar ein Jahr im Voraus buchen möchte oder kann und das Ganze dann auch noch mit Hund und zu einem annehmbaren Preis, dann schaut man sich das Ganze doch noch einmal genauer an.

 

Wir schauten und sodann einige Campingplätze in der weiteren Umgebung an. Diese sollten weit genug weg sein, um nicht mal eben schnell nach Hause zu fahren, sprich, es sollte sich ein Urlaubsgefühl einstellen, wenn wir dort sind. Andererseits sollte es so weit gut erreichbar sein, dass sich auch der Aufenthalt am Wochenende dort lohnt.

In Deutschland war nichts Adäquates zu finden, deshalb weiteten wir die Suche auf das benachbarte Elsass aus.

Wir wollten keinen großen Luxus, jedoch sollte es möglich sein zu baden, ob See oder Pool war uns hierbei egal und es sollte fußläufig eine Gassi-Strecke geben, sodass man nicht erst mit dem Auto irgendwohin muss, um diesem Auslauf zu geben.

Wir schauten uns gerade einmal zwei Plätze an und wurden relativ schnell in Mulhouse beim Camping de l'Ill fündig.

 Manko, der Platz ist nur von März bis Oktober geöffnet, allerdings kann man den Wohnwagen auf der Parzelle stehen lassen, und es gibt keinen direkten Wasseranschluss auf den Stellplätzen.

Bislang haben wir lediglich den Wohnwagen auf unsere Parzelle gestellt. Allerdings soll dieser dann noch richtig aufgebockt werden, das Vorzelt bekommt einen festen Boden und es soll eine Terrasse entstehen.

woelfchen83 - VITAL VIRAL

Blog 01. Dezember 2015
  • Tiktok
  • woelfchen83 VITAL VIRAL
  • Tiktok sportlich
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  • Livestream

...oder wie ich zu Tiktok kam

Ende 2022, gerade frisch getrennt, kam ich wieder mit einem ehemaligen Mitarbeiter aus meiner Zeit in der Schweiz in Kontakt. Da ich, gerade als Alleinerziehende, nicht so oft Zeit habe durch die Weltgeschichte zu fahren aber dennoch gerne wieder ein paar Kontakte außerhalb der Kindergarten-Bubble und Arbeitswelt wollte, kam mir das gerade gelegen.


Der Ex-Kollege hostete quasi täglich Live-Streams und hatte einige Leute im Side und meinte, ich solle doch gerne Mal dazu kommen. Damals musste man, selbst um im Livestream nur im Side hoch kommen zu können, 1000 Follower haben. Also begann ich aktiv zu posten und mit zu vernetzen. Follower zu kaufen kam für mich nie in Frage.

Bereits nach einigen Tage hatte ich die 1000 Follower voll und ging das erste Mal mit der ganzen Bande live.

Schnell entwickelten sich mehr und mehr Kontakte. Aus einigen wurden Bekanntschaften, aus ein paar weniger sogar Freundschaften, sodass ich oft nach Basel, einige Male nach Zürich und sogar nach St. Gallen fuhr. In Basel bin ich heute noch mindestens 1x im Jahr zum Tiktok Treffen.

Die größte Freude hatte ich jedoch daran, dass sich ein Freund, der 1000 km von mir entfernt wohnt, als wir an der Nordsee Urlaub machten, extra einen Tag frei geschaufelt hat, 300 km zu uns fuhr, eine Strecke wohl gemerkt und sogar im Auto campierte, damit wir tags drauf zusammen etwas unternehmen konnten.

Man darf einfach eines nie vergessen: Auch hinter jedem PC oder Handy sitzt in der Regel ein echter Mensch. Natürlich ist es einfacher sich online anders zu geben aber dennoch können daraus unglaublich tolle Beziehungen, welcher Art auch immer, entstehen.

Mein aktueller Content auf Tiktok ist ein buntes Pot Pouri aus Lipsync-, DIY-, Karaoke- und Review-Videos.

Schaut doch gerne mal vorbei und lasst ein follow da!

Geburtsbericht

Blog 01. Dezember 2015
  • Geburt
  • Geburtsverletzung
  • Dammriss
  • kristellern

03.03.2020 

Mir war den ganzen Tag übel und ich war so kaputt, dass ich den ganzen Tag schlafend auf der Couch verbrachte.

 

04.03.2020

Um Punkt 05:00 Uhr wurde ich von der geplatzten Fruchtblase wach. Wehen hatte ich noch keine, sodass ich dachte, ich könnte noch etwas Kraft tanken und schlafen. Gegen 6 Uhr sagte ich meinem Mann, dass es sich wohl nicht mehr lohnen würde zur Arbeit zu fahren. Da er jedoch der einzige mit Schlüssel war, musste er zumindest kurz dort hin und alles Weitere regeln.

Ich beschloss sodann in Ruhe zu frühstücken und zu duschen und mich dann von meiner Mutter, die ich um halb 7 aus dem Bett geklingelt hatte, zum Kreißsaal fahren zu lassen. Um 06:40 Uhr rief ich im Kreißsaal an und gab Bescheid, dass wir dort in spätestens zwei Stunden eintrudeln würden. Die Hebamme am anderen Ende der Leitung war schon etwas skeptisch, doch noch war ich guter Dinge.

Kurz nachdem ich mich zum Blutzucker messen und Frühstück an den Tisch gesetzt hatte, bekam ich wie aus dem Nichts sehr schmerzhafte Wehen, die sich nicht wirklich verarmen ließen. Zudem kam jedes Mal ein großer Schwapp Fruchtwasser mit. Um die Lage abschätzen zu können, wollte ich den Abstand der Wehen stoppen, doch so heftig wie diese waren, konnte ich mich nicht wirklich darauf konzentrieren. Doch in etwa kamen diese bereits alle 4 Minuten.

Ich rief erneut meine Mutter an, erzählte ihr von den heftigen Wehen und sagte ihr, dass sie sich beeilen sollte.

Eine Gefühlte Ewigkeit später war sie endlich da, musste jedoch erst den Ersatzschlüssel holen, da ich es nicht mehr zur Tür schaffte.

Da ich noch immer sehr viel Fruchtwasser verlor und die Wegen so heftig waren und oft kamen, beschlossen wir um 07:45 Uhr einen Krankenwagen zu rufen. Da ich Angst hatte, dass die Sanitäter mich nicht ins Wunschkrankenhaus fahren würden, sprach meine Mutter noch kurz mit der Leitstelle, die uns versicherte mich in die Uniklinik nach Freiburg zu fahren.

Der Rettungswagen war innerhalb kürzester Zeit da und wenig später waren wir auch schon mit Blaulicht und Sirene auf dem Weg in die Uniklinik. Der Fahrer ließ es ordentlich laufen, sodass ich schon Sorge hatte von der Trage zu fallen und mich krampfhaft fest hielt. Nach ca. 20 Minuten waren wir auch schon im Kreißsaal und ich wurde erstmal ans CTG gehängt und untersucht.

Bei der Ankunft war der Muttermund bereits bei 3-4 cm.

Gegen 9 war dann auch endlich meine Mutter da. Sie war zwar, nachdem sie unseren Hund kurz hatte pinkeln lassen, gleich hinter her gefahren, doch sie steckte 15 Minuten im Aufzug der Uniklinik fest.

Beim erneuten CTG schreiben musste ich schon nach der Hebamme klingeln, da ich Presswehen hatte. Ich entschied mich mir Buscopan und Oxytocin geben zu lassen.

Mein Mann, den meine Mutter Bescheid gegeben hatte, dass wir auf dem Weg ins Krankenhaus sind, kam mit dem Bike zur Klinik gefahren und war dann gegen 10 Uhr da.

Hebammenschülerin, ja feiiiin

wechselnde Positionen

Buscopan + Oxitocyn

keine PDA

Geburtsstillstand

Kristellert

Plazenta tiefe Hocke

Dammriss

"Wo gehört denn das hin?"

 

Long time no C (like Camping)

Blog 01. Dezember 2015
  • Elsass
  • Dauercamping
  • Camping de l'Ill Mulhouse

Schon im letzten Jahr war kaum Zeit bzw. die Möglichkeiten, vor Allem auf Grund der Corona-Pandemie, sehr beschränkt, um auf der Parzelle nach dem Rechten zu sehen oder gar dort zu übernachten. So verbrachten wir lediglich eine einzige Nacht dort und mein Mann und mein Bruder machten den Platz dann vor Saison-Ende, so gut es ging winterfest. Das war Ende September 2020.


Durch die Einreisebeschränkungen, durfte der Platz dann erst zum 25.06. wieder öffnen und wir schafften es erst gestern, dann auch wirklich wieder dort hin. Wir befürchteten bereits, dass wir die Putzutensilien gar nicht gebrauchen können würden und statt dessen wohl besser einen Container oder Verschrotter bestellt hätten.

Als wir auf dem Platz ankamen, fielen uns jedoch erst einmal die Modernisierungsmaßnahmen am Rezeptions-Gebäude, ein neues Unterstell-Häuschen für Fahrräder und die frisch geteerte Straße auf. Ganz untätig war man somit wohl auch im Lockdown nicht.


Mit mulmigem Gefühl stiegen wir sodann aus dem Auto. Vorzelt und Wohnwagen hatten ordentlich grün angesetzt, doch ansonsten sah, zumindest von außen, erst einmal alles intakt aus. Lediglich die Hülle vom Gasgrill hing in Fetzen. Mein Mann öffnete mutig den Reißverschluss vom Vorzelt und schloss auch gleich den Wohnwagen auf.

 

Im Vorzelt gab es dann eine kleine Überraschung. Wir fanden einen Schlafsack, der definitiv nicht uns gehörte. Allem Anschein nach, hatten wir über den Lockdown einen zweibeinigen Untermieter beherbergt. In einem der Schränke fanden wir dann auch die Hinterlassenschaften eines vierbeinigen Untermieters. Da war es mit Schlafzeug entsorgen dann nicht getan.

 

An einem der Verdunklungsrollos im Wohnwagen hatte sich Kondenswasser gesammelt, ansonsten war dieser jedoch trocken und roch auch überhaupt nicht muffig nach dieser langen Zeit. Dennoch lüfteten wir alles ordentlich durch, entsorgten die Hinterlassenschaften der Untermieter und kehrten die "Terrasse".

 

Der neue Haustechniker kam vorbei um sich vorzustellen und fragte, ob alles in Ordnung sei und auch die Betreiberin fragte nach unserem Befinden.

 

Danach ging es noch kurz zum Zahlen der Saisonpacht zur Rezeption. Auch hier gab es eine kleine aber feine Überraschung, denn auf Grund der stark verkürzten Saison, gab es einen satten Preisnachlass. Damit hatten wir nicht gerechnet, denn schließlich hat der Platz hierdurch ordentlich Einbußen erlitten aber natürlich haben wir uns dennoch sehr darüber gefreut.

 

Nach der kurzen Stippvisite, fuhren wir frohen Mutes wieder nach Hause und planen nun erst einmal den einen oder anderen Umbau bzw. überlegen, wie wir die Parzelle kleinkindgerecht gestalten können.

 

80s bitch

80s bitch

Bikes 01. Dezember 2015
  • Tretharley
  • Custom Bike
  • Electra
  • Pink Fink

Zu Weihnachten 2011 kaufte ich mir selbst meine erste Tretharley. Ein Electra Pink Fink, welches bis dahin sein Leben als Kundenstopper vor einem Freiburger Radladen fristete.

 

2013 wurde es komplett umgebaut. Geblieben ist eigentlich nur der Rahmen, welcher aber noch immer auf eine neue Lackierung wartet.

 

Fahrer(-in): woelfchen83 aka Stephie
Rahmen: Electra - Pink Fink
Gabel: GGG Springer Gabel
Felgen: vorne: Robsson 24", 65 mm, Hohlkammer
hinten: Robsson 24", 80 mm, Hohlkammer
Reifen: FattyO's
Sattel: Brooks B schwarz
Griffe: Brooks Echtleder schwarz
Antrieb: Shimano Alfine 8 Freilauf mit Scheibenbremse
Bremse: 203 mm

 

 

 

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